
DE-7TAD MS 400V / 230V
Menü 1 Grundeinstellungen Ladebrücken
Überstrom Hydraulikmotor (Menüpunkt10)
Je nach eingestelltem Stromwert schaltet die Steuerung bei einer
Überschreitung dieses Wertes die Pumpe ab.
Um den korrekten Stromwert für den Überstrom einzustellen,
muss zuerst der Istwert ermittelt werden. Gehen Sie hierzu wie
folgt vor:
1. Wählen Sie in der Steuerung das Menü1 "Grundeinstellun-
gen Ladebrücke" und gehen Sie zum Menüpunkt 10 "Über-
strom Motorpumpe".
2. Heben Sie die Ladebrücke so lange an, bis das Überdruck-
ventil anspricht. Dies ist in der obersten Position der Lade-
brücke der Fall.
3. Drücken Sie auf die Taste und halten Sie diese 5Se-
kunden gedrückt.
ðDas Display zeigt nun den erreichten Istwert an. Dies ist
in der obersten Position der Ladebrücke der Fall.
4. Stellen Sie den Wert für den Überstrom so ein, dass der
eingestellte Wert um 1 größer ist als der ermittelte Istwert.
HINWEIS Defekt der Steuerung oder Hydraulik durch
falschen Parameter
Eine fehlerhafte Einstellung kann zum Defekt der
Steuerung oder Hydraulik führen. Der Parameter
ist der verwendeten Hydraulik anzupassen.
Automatikzeit (Menüpunkt 13)
Die Automatikzeit legt fest, wie lange die Ladebrücke nach Betäti-
gung der Returntaste angehoben wird, um anschließend sicher in
die Ruhelage zu sinken.
Um die Zeitdauer der Automatikzeit festzulegen, wählen Sie im
Menü den gewünschten Wert aus.
HINWEIS Defekt durch eine fehlerhafte Einstellung der
Automatikzeit
Eine fehlerhafte Einstellung kann zum Defekt der
Steuerung oder der Hydraulik führen. Passen Sie
die Parameter der verwendeten Hydraulik an.
RZ-Automatik (Menüpunkt14)
Wählen Sie im Menü einen Wert für die gewünschte Zeit, in der
das Auflager nach dem Loslassen der Taste zur Korrektur wie-
der einfährt.
Radkeil / Ruhelagensensor (Menüpunkt15)
Ist ein Radkeilsensor an J6 angeschlossen, so muss dieser in der
Steuerung aktiviert werden. Bei eingeschalteter Funktion wird erst
mit Aktivieren des Radkeils die Heben-Funktion der Ladebrücke
freigeschaltet. Wird ein Ruhelagensensor angeschlossen, so wird
bei aktivierten Sensor der Ruhezustand der Steuerung Eingelei-
tet. Es werden alle Ventile ausgeschaltet. Wählen Sie im Menü
einen der folgenden Werte aus:
• Wert0 = ohne Funktion (Werkseinstellung)
• Wert1 = mit Radkeilsensor
• Wert 2 = Ruhelagensensor
Betriebsmöglichkeiten Ladebrücke-Tor (Menüpunkt17)
Die Steuerung ist für die erste Inbetriebnahme unter Menü-
punkt17 auf den Wert4 "nur Ladebrückenbetrieb" eingestellt. So-
bald Sie das Tor in Betrieb nehmen, müssen Sie den Wert ent-
sprechend den tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.
HINWEIS Beschädigung durch Kollision von Tor und
Ladebrücke
Achten Sie darauf, dass Tor und Ladebrücke
sich gegenseitig nicht beschädigen können.
Menü 3 Grundeinstellungen und Erstinbetriebnahme
Einstellen der Torendlagen (Menüpunkt 30 und 31)
Die obere und untere Endlage müssen direkt nacheinander ein-
gestellt werden.
1. Wählen Sie in der Steuerung das Menü3 "Grundeinstellun-
gen" und gehen Sie zum Menüpunkt 30 "Toreinstellung
obere Endlage", sodass die Zahl30 im Display blinkt.
2. Um die Position der oberen Endlage festzulegen, halten
Sie die Taste gedrückt, bis das Tor komplett offen ist.
ðSollte sich das Tor in die falsche Richtung bewegen,
muss eine Richtungsumkehr eingeleitet werden. Halten
Sie die Taste 5Sekunden lang gedrückt und
wiederholen Sie anschließend den Schritt2.
3. Nach Einstellen der oberen Endlage muss die untere End-
lage eingestellt werden. Verlassen Sie den Menüpunkt30,
indem Sie einmal auf die Taste drücken. Im LED-Dis-
play blinkt 5-mal der Ziffern-Punkt und bestätigt damit die
Eingabe.
4. Wechseln Sie zum Menüpunkt 31 "Toreinstellung untere
Endlage".
5. Um die Position der unteren Endlage festzulegen, halten
Sie die Taste gedrückt, bis das Tor komplett geschlos-
sen ist.
6. Bestätigen Sie die Eingabe, um die Einstellung abzuschlie-
ßen.
HINWEIS Tor muss federausgeglichen sein.
Abhängig vom Antrieb muss das Tor federausge-
glichen sein.
WARNUNG Quetschgefahr und Stoßgefahr durch sich
schließendes Tor
Beachten Sie, dass während des Einstellens der
Endlagen keine Schließkanten- oder Licht-
schrankenüberwachung aktiv ist.
Feineinstellung Torendlage oben (Menüpunkt33) und unten
(Menüpunkt34)
1. Wählen Sie in der Steuerung das Menü3 "Grundeinstellun-
gen" und gehen Sie zum Menüpunkt33 "Feinkorrektur obe-
re Endlage".
ðDer voreingestellte Wert50 blinkt im LED-Display.
2. Zur Feinkorrektur stehen Ihnen Werte von 0 bis 99 zur Ver-
fügung. Werte von 50 (Werkseinstellung) bis 0 entsprechen
0 mm bis ca. -80 mm. Werte ab 50 bis 99 entsprechen
0mm bis ca. +80mm.
3. Bestätigen Sie die Eingabe und wechseln Sie zum Menü-
punkt34 "Feinkorrektur untere Endlage".
4. Zur Feinkorrektur stehen Ihnen Werte von 0 bis 99 zur Ver-
fügung. Werte von 50 (Werkseinstellung) bis 0 entsprechen
0 mm bis ca. -80 mm. Werte ab 50 bis 99 entsprechen
0mm bis ca. +80mm.
Auswahl Schließkante J3 / Auswahl Lichtschranke J4
(Menüpunkt 35 und 36)
1. Wählen Sie in der Steuerung das Menü3 "Grundeinstellun-
gen" und gehen Sie zum Menüpunkt35 "Auswahl Schließ-
kante".
2. Wählen Sie einen Wert entsprechend der gewünschten
Einstellung.
3. Bestätigen Sie die Eingabe und wechseln Sie zum Menü-
punkt36 "Auswahl Lichtschranke".
4. Wählen Sie einen Wert entsprechend der gewünschten
Einstellung.
5. Bestätigen Sie die Eingabe, um die Einstellung abzuschlie-
ßen.