
AS510 Datum 19.02.2003 Art.Nr. 80306 Z.Nr. 8668049 Änd.Stand 63/03 3
Grundeinstellungen
Soweit nicht separat vermerkt, gilt folgende Grund-
einstellung:
Ausgangsbeschaltung: PP
Auflösung: 0.01mm
Indexsignallänge: 1 Inkrement
Pulsabstand: 1µs
6. Ausgangssignale
Die Auswerteelektronik setzt die magnetische Län-
geninformationen des Magnetsensors in inkremen-
tale Ausgangssignale um. Die Ausgabe der Signale
erfolgt geschwindigkeitsproportional. Es ist zu be-
achten, dass im Stillstand Impulse von der Breite
deseingestellten Pulsabstandes auftreten können
(bedingt durch interne Interpolationverfahren).
Der Pulsabstand kann durch Verstellen des DIP-
Switch 2 (siehe Tab.1) verändert werden. Diese
Veränderung hat direkte Auswirkungen auf die
Verfahrgeschwindigkeit (siehe Tab. 2).
Achtung! Bei der Dimensionierung der Nachfolge-
elektronik ist zu beachten, dass diese für die
eingestellte Pulsbreite ausgelegt ist.
Signalfolge
Das Referenzsignal 0 wird unabhängig von der
Auflösung alle 5 mm ausgegeben.
Abb. 4: Ausgangssignale A und B mit Referenzsignal
(1 Inkrement)
Auflösung / Pulsabstand
Soweit nicht separat vermerkt, ist das Gerät werkssei-
tig voreingestellt (siehe Kap. 5, Grundeinstellungen).
Bitte überprüfen Sie, ob diese Werte mit denen Ihrer
Folgeelektronik (z.B. Zählerbaugruppe) abgestimmt
sind. Falls Änderungen erforderlich sind, um z.B. die
Pulsbreite anzupassen, gehen Sie so vor, wie es in
Kap. 5 beschrieben ist.
7. Inbetriebnahme
Nach ordnungsgemäßer Montage und Verdrahtung
kann die Auswertelektronik durch Einschalten der
Versorgungsspannung in Betrieb gesetzt werden.
Das Gerät initialisiert sich selbsttätig nach dem
Einschalten. Die 'POWER'-Leuchtdiode auf der Ober-
seite des Gerätes leuchtet. (siehe Abb.1)
Beim Verfahren des Magnetsensors blinken die
Leuchtdioden A und B auf der Oberseite des Gerä-
tes.
8. Referenzierung
Die Auswerteelektronik AS510 ist ein Bestandteil
eines inkrementalen Messsystems, das zur absolu-
ten Messung an einer definierten Stelle (Referenz-
punkt) referenziert werden muss. Dazu muss das
Referenzsignal mit dem Signal eines Referenzwert-
geber REF (z.B.: Nockenschalter oder Näherungs-
schalter) verknüpft werden. Reagiert die Folgeelek-
tronik flankengesteuert, läßt sich der Referenz-
punkt mit einer Wiederholgenauigkeit von 0.01mm
einrichten.
Abb.5 : Prinzip der Referenzierung
9. Fehlerbehandlung
Die Auswerteelektronik AS510 ist nur ein Element
innerhalb eines Messsystems. Bei Fehlfunktionen
kann die Ursache bei allen Elementen liegen. Ent-
sprechend systematisch muss bei der Fehlersuche
vorgegangen werden:
• Prüfen Sie alle Versorgungsspannungen.
• Prüfen Sie alle Leitungen, Steck- und Schraub-
verbindungen.
• Trennen Sie die Verbindung zu Folgeelektronik
und prüfen Sie, ob die Ausgangssignale der Auswer-
teelektronik vorhanden sind. Die LEDs müssen bei
Bewegung des Magnetsensors blinken.
Schaltweg des Referenzwertgebers REF
muss < 5 mm betragen!