Dynacord PRO MATRIX SYSTEM DEM 314 Manual de usuario

BEDIENUNGSANLEITUNG
OWNER‘S MANUAL
Merkmale des Batterie- und Lademoduls
— 19“ - 3HE Batterieeinschub 24V/24Ah mit integriertem, vollautomatischen Ladeteil für
Bereitschafts-Parallel-Betrieb.
— Temperaturkompensierte Regelung von Ladestrom und Ladespannung.
— IU - Ladecharakteristik
— Tiefentladeschutz
— Kurzschluß- und Verpolungsschutz
— Netzausfallmeldung über potentialfreien Kontakt
— Netzspannungs- und Ausgangsspannungsanzeige durch LED’s
— Umschaltbare Strom-/Spannungsanzeige durch LC-Display
— 5-einzeln abgesicherte Ausgänge, AMP-Flachstecker 6,3x0,8mm
— Absolut wartungsfreie Bleiakkus mit VDS-Zulassung und UL-Anerkennung
Die technischen Daten sind den Forderungen der Leistungsgemeinschaft Beschallungstechnik des
Fachverbandes Audio-und Videotechnik im ZVEI angepasst.
24Ah/24V EMERGENCY POWER SUPPLY
DEM 314
IU
BATTERY
MAINS
ELA- MODUL- SYSTEM
DEM 314 Batterie - Modul 24V/24 Ah mit Ladegerät 24V/1A

2
INHALT
1. Notstrom-Versorgung von Alamierungsanlagen
2. Inbetriebnahme des Batterie-und Lademoduls
2.1 Absicherung der Ausgänge
2.2 Tiefentladeschutz
2.3 Netzspannungsumschaltung
3. Hinweise für Benutzer
3.1 Einsatzeinschränkungen
3.2 Behandlungsvorschriften für die Batterien
3.3 Lagerung und zusätzliche Ladung
3.4 Transport
3.5 Lebensdauer der Batterie
3.6 Batterie Recycling
4. Zulassungen und Normen
4.1 Batterie
4.2 Ladeteil
5. Prüfung und Inspektionen von Alarmierungsanlagen
6. Begriffserklärungen
7. Technische Daten Batterie- und Lademodul DEM 314
8. Stromlaufpläne, Blockschaltbild, Leiterplatten
Hinweise zur Entsorgung/Wiederverwendung gemäß WEEE
Das auf unserem Produkt und im Handbuch abgedruckte Mülltonnensymbol
weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht gemeinsam mit dem Haushaltsmüll
entsorgt werden darf. Für die korrekte Entsorgung der Elektro- und Elektronik-
Altgeräte (WEEE) am Ende ihrer Nutzungsdauer ist in unserer Kategorie
der Hersteller verantwortlich. Aufgrund unterschiedlicher Regelungen zur
WEEE-Umsetzung in den einzelnen EU-Staaten bitten wir Sie, sich an Ihren
örtlichen Händler zu wenden. Wir haben ein eigenes System zur Verarbeitung
elektronischer Abfälle und gewährleisten die kostenfreie Entgegennahme
aller Produkte der EVI Audio GmbH: Telex, Dynacord, Electro-Voice, Midas
Consoles, KlarkTeknik und RTS. Wir haben mit dem Händler, bei dem Sie
Ihr Produkt gekauft haben, eine Vereinbarung getroffen, dass alle nicht mehr
verwendbaren Geräte zur umweltgerechten Entsorgung kostenfrei an das
Werk in Straubing zurückgeschickt werden.

3
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Das Blitzsymbol innerhalb eines gleichseitigen Drei-
ecks soll den Anwender auf nicht isolierte Leitungen
und Kontakte im Geräteinneren hinweisen, an denen
hohe Spannungen anliegen, die im Fall einer
Berührung zu lebensgefährlichen Stromschlägen
führen können.
Das Ausrufezeichen innerhalb eines gleichseitigen
Dreiecks soll den Anwender auf wichtige Bedienungs-
sowie Servicehinweise in der zum Gerät gehör-
enden Literatur aufmerksam machen.
1. Lesen Sie diese Hinweise.
2. Heben Sie diese Hinweise auf.
3. Beachten Sie alle Warnungen.
4. Richten Sie sich nach den Anweisungen.
5. Betreiben Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von Wasser.
6. Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes ausschließlich ein trockenes Tuch.
7. Verdecken Sie keine Lüftungsschlitze. Beachten Sie bei der Installation des Gerätes stets die entsprechenden
Hinweise des Herstellers.
8. Vermeiden Sie die Installation des Gerätes in der Nähe von Heizkörpern, Wärmespeichern, Öfen oder anderer
Wärmequellen.
9. Achtung: Gerät nur an Netzsteckdose mit Schutzleiteranschluss betreiben. Setzen Sie die Funktion des
Schutzleiteranschlusses des mitgelieferten Netzanschlusskabels nicht außer Kraft. Sollte der Stecker des
mitgelieferten Kabels nicht in Ihre Netzsteckdose passen, setzen Sie sich mit Ihrem Elektriker in Verbindung.
10. Sorgen Sie dafür, dass das Netzkabel nicht betreten wird. Schützen Sie das Netzkabel vor Quetschungen
insbesondere am Gerätestecker und am Netzstecker.
11. Verwenden Sie mit dem Gerät ausschließlich Zubehör/Erweiterungen, die vom Hersteller hierzu vorgesehen sind.
12. Ziehen Sie bei Blitzschlaggefahr oder bei längerem Nichtgebrauch den Netzstecker.
13. Überlassen Sie sämtliche Servicearbeiten und Reparaturen einem ausgebildeten Kundendiensttechniker.
Servicearbeiten sind notwendig, sobald das Gerät auf irgendeine Weise beschädigt wurde, wie z.B. eine
Beschädigung des Netzkabels oder des Netzsteckers, wenn eine Flüssigkeit in das Gerät geschüttet wurde oder ein
Gegenstand in das Gerät gefallen ist, wenn das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, oder wenn es nicht
normal arbeitet oder fallengelassen wurde.
14. Stellen Sie bitte sicher, dass kein Tropf- oder Spritzwasser ins Geräteinnere eindringen kann. Stellen Sie keine mit
Flüssigkeiten gefüllten Objekte, wie Vasen oder Trinkgefässe, auf das Gerät.
15. Um das Gerät komplett spannungsfrei zu schalten, muss der Netzstecker gezogen werden.
16. Beim Einbau des Gerätes ist zu beachten, dass der Netzstecker leicht zugänglich bleibt.
WICHTIGE SERVICEHINWEISE
ACHTUNG: Diese Servicehinweise sind ausschliesslich für qualiziertes Servicepersonal vorgesehen.
Um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, führen Sie keine Wartungsarbeiten durch,
die nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben sind, ausser Sie sind hierfür qualiziert. Überlassen
Sie sämtliche Servicearbeiten und Reparaturen einem ausgebildeten Kundendiensttechniker.
1. Bei Reparaturarbeiten im Gerät sind die Sicherheitsbestimmungen nach EN 60065 (VDE 0860) einzuhalten.
2. Bei allen Arbeiten, bei denen das geöffnete Gerät mit Netzspannung verbunden ist und betrieben wird, ist ein Netz -
trenntransformator zu verwenden.
3. Vor einem Umbau mit Nachrüstsätzen, Umschaltung der Netzspannung oder sonstigen Modikationen ist das Gerät
stromlos zu schalten.
4. Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Teilen und berührbaren Metallteilen
(Metallgehäuse) bzw. zwischen den Netzpolen betragen 3 mm und sind unbedingt einzuhalten.
Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Teilen und Schaltungsteilen, die nicht mit dem Netz
verbunden sind (sekundär), betragen 6 mm und sind unbedingt einzuhalten.
5. Spezielle Bauteile, die im Stromlaufplan mit dem Sicherheitssymbol gekennzeichnet sind (Note), dürfen nur durch
Originalteile ersetzt werden.
6. Eigenmächtige Schaltungsänderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
7. Die am Reparaturort gültigen Schutzbestimmungen der Berufsgenossenschaften sind einzuhalten. Hierzu gehört
auch die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes.
8. Die Vorschriften im Umgang mit MOS - Bauteilen sind zu beachten.
SAFETY COMPONENT ( MUST BE REPLACED BY ORIGINAL PART )
NOTE:

4
1 Lüftungsöffnungen 8 Lüftungsöffnungen
2 LC-Display 9 Kühlkörper
3 Umschalter U/I 10 Stiftleiste control
4 LED-Anzeige Battery 11 Batterieausgänge + 24V
5 LED-Anzeige Mains 12 Sicherungen für Batterieausgänge +24V
6 Netzsicherung 13 Batterieausgänge - 24V
7 Netzanschlußstecker 14 Sicherungen für Batterieausgänge - 24V

5
1. Notstrom-Versorgung von Alarmierungs-Anlagen
Für die Energieversorgung von Alarmierungs-Anlagen sind zwei voneinander unabhängige
Energiequellen erforderlich, von denen jede in der Lage sein muß, die Alarmierungs-Anlage
uneingeschränkt zu betreiben. Eine Energiequelle muß ein allgemeines Versorgungsnetz oder ein
gleichwertiges Netz, das ohne Unterbrechung betrieben wird, die andere muß eine anlage-eigene
Einrichtung (Batterie) oder ein besonders gesichertes Ersatznetz sein. Bei gestörter Netzversorgung
muß hierdurch automatisch und unterbrechungslos der dauernd uneingeschränkte Betrieb
gewährleistet sein.
Wird für die anlage-eigene Energieversorgung eine Speisung aus Batterien gewählt, ist darauf zu
achten, daß nur Batterien verwendet werden dürfen, die für ortsfesten Betrieb und für Erhaltungsladen
geeignet sind.
Die Energieversorgung einer Alarmierungs-Anlage darf nicht zur Versorgung anderer Anlagen oder
Anlagenteile benutzt werden. Betriebsmittel, die der Weiterleitung von Meldungen dienen, dürfen
mitversorgt werden.
Für das Laden und Ladungserhalten der Batterien ist eine geregelte Ladeeinrichtung vorzusehen. Sie
muß so bemessen sein, daß sie die auf ihre Entladeschlußspannung entladene Batterie in maximal
24h auf 80%ihrer Nennkapazität auaden kann.
Die Batteriekapazität muß ausreichend groß sein, so daß auch noch am Ende der
Überbrückungsdauer die vorgesehene Alarmierungsdauer möglich ist. Die Batteriekapazität der neuen
Batterien ist so groß zu wählen, daß der Kapazitätsverlust durch natürliche Alterung während der
vorgesehenen Brauchbarkeitsdauer kompensiert wird.
2. Inbetriebnahme des Batterie und Lademoduls DEM 314
Die nachfolgenden Punkte sind unbedingt zu beachten:
— Die Batterie darf nur bei abgeschaltetem Netz und ohne Belastung (d.h. alle Verbraucher von
der Batterie abgetrennt) an das Ladeteil angeschlossen werden.
— Unmittelbar nach der Entladung ist die Batterie wieder zu laden. Die Batterie ist nicht im
entladenen Zustand zu belassen. Die Fähigkeit eine Ladung zu halten kann nicht wieder
erreicht werden, wenn die Batterie für längere Zeit im entladenen Zustand belassen wird.
— Es ist sicherzustellen, daß die Temperatur im Schrank immer innerhalb des in den
Datenblättern genannten zulässigen Temperaturbereiches liegt.
— Das integierte Ladeteil ist für den Anschluß an das 230V - Wechselstromnetz vorgesehen.
Eine Umschaltung auf 115V AC kann am Netztransformator vorgenommen werden (siehe
Abschnitt 2.3 Umschaltung der Netzspannung). Der Anschluß des Ladeteils darf nur an eine
vorschriftsmäßig installierte Schutzkontaktsteckdose erfolgen.
— Gleichstromverbraucher wie Endstufen, Module usw. sind an die Flachstecker, +24V
Battery Output und - 24V Battery Output, anzuschließen. Für Endstufen stehen jeweils 4
Flachsteckerausgänge, für Module (DEM 207) je 1 Ausgang zur Verfügung.
— Stiftleiste „Control“. Zur Aufschaltung der Verbraucher auf die Batterie ist in der Buchsenleiste
„Control“ eine Verbindung zwischen Pin 1 u. 2 einzulöten. Der potentialfreie Kontakt für
Netzausfallmeldung steht an Pin 7, 8, u. 15 zur Verfügung (siehe Stromlaufplan )
Achtung: Bei Fehlen der Verbindung Pin 1/2 im Stecker Control keine Funktion des Gerätes!

6
2.1 Absicherung der Ausgänge
Die Batterie hat einzeln abgesicherte Ausgänge für den Anschluß der Verbraucher. Hierdurch sind
alle abgehenden Plus- und Minus-Leitungen vor Überstrom und Kurzschluß geschützt. Es können
unterschiedliche Leitungsquerschnitte für Verbraucher mit kleinem sowie großem Strom gleichzeitig
an eine Batterie angeschlossen werden, wenn die Sicherungswerte der einzelnen Ausgänge
entsprechend gewählt werden. Der Maximalwert der Sicherung darf jedoch 20A nicht überschreiten.
Die Summe der Ströme aller Ausgangssicherungen eines Sicherungs-Blocks darf nicht größer als 50 A
sein.
Bei Änderungen der Sicherungswerte sind die auf den Geräten aufgedruckten Stromwerte oberhalb
der Sicherungshalter mit den beigefügten Aufklebeschildchen zu überkleben. Die Sicherungswerte für
die zusammengehörenden Plus- und Minus-Ausgänge sind immer gleich groß zu wählen.
Für nicht verwendete Ausgänge sind die Sicherungen zu entfernen und die Sicherungswerte oberhalb
der Sicherungshalter sind mit den beigefügten Leerschildchen zu überkleben.
Der mit 3 A abgesicherte Ausgang ist für den Anschluß des Steuermoduls DEM 207 vorgesehen.
Die Querschnitte der angeschlossenen Leitungen müssen für den gewählten Sicherungswert
richtig bemessen sein, wobei darauf zu achten ist, daß in Kabelkanälen verlegte Leitungen wegen
schlechterer Wärmeabgabe eine geringere zulässige Strombelastbarkeit haben.
Als Richtlinie für gebündelt verlegte Leiter gilt:
Anzahl der Leiter Minderungsfaktor
2 bis 5
6 bis 10
16 bis 30
0.8
0.7
0.5
Module Typ Stromaufnahme bei UBatt = 24V
Standby Nennleistung Nennleistung
-10 dB
Sicherungswert
DEM 287 Endstufe 125 W
DEM 288 Endstufe 250 W
DEM 289 Endstufe 400W
mit NRS 90 144
DPA 4410Endstufe
DPA 4411 Endstufe
DPA 4120 Endstufe
DPA 4140 Endstufe
10 mA
10 mA
10 mA
2,5 mA
60 mA
2,5 mA
2,5 mA
2,5 A
3,5 A
7,0 A
7,5 A
7,5 A
3,74 A
7,1 A
5,7 A
10,6 A
19,7 A
18 A
18 A
9,1 A
17,3 A
7,5 A
10 A
20 A
20 A
20 A
10 A
20 A
Tabelle I Sicherungswerte der Batterie-Ausgänge für den Anschluß der Leitungsverstärker

7
Der max. entnehmbare Strom aus der Batterie ist aus der Tabelle II ersichtlich und darf nicht
überschritten werden. Hierdurch ergibt sich die maximale Anzahl von Leistungsverstärkern, die aus
der Batterie versorgt werden kann.
Battere
type
Imax
in A
max.Anzahl der Leistungsendstufen*
DEM 287 DEM 288 DEM 289 DPA4410 DPA4411 DPA4120 DPA4140
DEM 314 50 8 4 2 225 3
Tabelle II Maximalstrom und Anzahl der Leistungsverstärker
* Die an den Batterie-Einschub direkt anschließbare Anzahl von Leistungsverstärkern kann kleiner
sein als die in der Tabelle II genannten Werte (siehe Anzahl der Ausgänge, Abschnitt 7. Technische
Daten). Die Tabellenwerte beziehen sich jeweils nur auf den Anschluß eines Verstärkertyps an die
Batterie. Es können jedoch bei Beachtung der max. Stromentnahme unterschiedliche Verstärkertypen
an der Batterie betrieben werden.
2.2 Tiefentladeschutz
Der Batterie-Einschub ist mit einer Tiefentlade-Schutzschaltung versehen, die von der Batterie-
Überwachungseinheit im Ladegerät gesteuert wird. Bei Entladung der Batterien kontrolliert die
Überwachungsschaltung des Ladegerätes, ob die Entladeschlußspannung der Batterie erreicht ist.
Unterschreitet die Batteriespannung - an den Batteriepolen gemessen - den Wert von 21 V, werden
die Verbraucher von der Batterie getrennt und die Batterie sicher vor Tiefentladung geschützt.
Achtung: Wenn die Batteriespannung kleiner als die Entladeschlußspannung ist, sind die
Ausgänge der Batterie stromlos.
2.3 Umschaltung der Netzspannung (Nur von Fachmann auszuführen)
Das Batterie- und Lademodul DEM 314 kann nach entsprechender Umschaltung, auch an 115 V ~
Netzspannung betrieben werden. Die Umschaltung auf diese Spannung ist wie folgt vorzunehmen.
— Netzanschluß, Controllbuchse und alle Verbraucher vom Gerät trennen.
— Deckel abmontieren.
— Auf der linken Seite des Ladeteils bendet sich der Netztrafo TR 1 -DCN 348 420. Für die
Umschaltung auf 115 V ~ ist die Drahtbrücke zwischen Lötöse 4 u. 8 zu entfernen und zwei
neue Drahtbrücken zwischen den Lötösen 2 u. 4 sowie zwischen 8 u. 10 sind einzulöten
(siehe Bild).
230V~ 115V~

8
— An der Rückwandinnenseite bendet sich ein silberfarbener Aufkleber mit verschiedenen
Spannungs-u. Sicherungswerten. Nach dem Umschalten der Netzspannung auf 115V~
ist der entsprechende Aufkleber außen auf der Geräterückwand unterhalb des
Netzanschlußes so anzubringen, daß die aufgedruckte Beschriftung 230V~ überklebt
wird. Außerdem ist die Netzsicherung T630mA gegen T1,6A auszuwechseln. Die Beschriftung
der Sicherung ist entsprechend zu überkleben.
— Deckel wieder montieren.
3. Hinweise für Benutzer
3.1 Einsatzeinschränkungen
— Die Benutzung der Batterie ist an folgenden Stellen zu vermeiden:
— Bereiche die dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind.
— Bereiche mit übermäßiger Radioaktivität, Infrarot-Strahlung oder ultravioletter Strahlung.
— Bereiche mit organischen Lösungsmitteldämpfen, Staub, Salz oder korrosiven Gasen.
— Bereiche mit abnormaler Vibration.
3.2 Behandlungsvorschriften für die Batterien
— Batterien nicht ins Feuer werfen oder in der Nähe von Feuer lagern.
— Batterien nicht kurzschließen.
— Batterien nicht verformen oder öffnen.
— Wenn nach Beschädigung einer Batterie verdünnte Schwefelsäuere mit Haut oder Kleidung
in Berührung kommt, sofort mit viel Wasser auswaschen. Gelangt verdünnte Schwefelsäuere
in die Augen, sofort einen Artzt aufsuchen.
— Nach Entladung die Batterie wieder auaden.
— Batterien mit unterschiedlichen Kapazitäten, Batterien mit unterschiedlichen Ladezuständen
oder neue und alte Batterien sollen nie zusammen verwendet werden. Die Zeitdifferenz des
Herstellungsdatums soll innerhalb eines Monats liegen.
— Die Lagerung von Batterien soll bei möglichst niedrigen Temperaturen erfolgen. Wenn jedoch
die Batterien bei normalen Temperaturen gelagert werden, ist innerhalb von sechs Monaten
eine zusätzliche Ladung erforderlich.
3.3 Lagerung und zusätzliche Ladung
Während der Lagerung vermindert sich die Kapazität durch Selbstentladung. Die Batterie ist an einem
kühlen, trockenen Ort zu lagern.
Wenn die mittlere Temperatur zwischen 20°C und 30°C liegt, ist alle 4 Monate eine zusätzliche Ladung
erforderlich.
Wenn eine gelagerte Batterie in Betrieb gesetzt wird, ist immer eine zusätzliche Ladung vor der
Benutzung durchzuführen.
3.4 Transport
Vermeidung von übermäßigen Erschütterungen oder Stößen.
Ausbau der Batterien aus dem Gehäuse während des Transports

9
3.5 Lebensdauer der Batterie
Im allgemeinen beträgt die Batterielebensdauer im Bereitschafts-Parallelbetrieb 3 bis 5 Jahre und ca.
260 Zyklen bei 100% Entladetiefe. Die tatsächliche Lebensdauer verkürzt sich, wenn die passenden
Betriebsbedingungen nicht eingehalten werden (d.i. Ladung, Entladung, Arbeitstemperatur und
Lagerung).
Wir empfehlen die Batterie bei einer Umgebungstemperatur zwischen 5°C und 35°C zu laden, um
allen ungünstigen Einüssen auf die Lebensdauer vorzubeugen.
3.6 Batterie Recycling
Die Batterien sind mit einem Recycle-Symbol wie unten gezeigt versehen. Am Ende der
Brauchbarkeitsdauer sind die Batterien dem Hersteller oder Lieferanten oder einer Sondermüll-Stelle
zu übergeben, so daß die Batterien der Wiederverwertung zugeführt werden können.
4. Zulassungen und Normen
4.1 Batterie
VdS-Zulassung Die Batterien sind vom VdS (Verband der Sachversicherer) geprüft und
anerkannt und entsprechen den Normen:
DIN 57 510 / VDE 0510 Akkumulatoren und Batterieanlagen, ortsfeste Batterien
DIN 43 534 „wartungsfreie“ verschlossene Akkumulatoren mit festgelegtem Elektrolyt
DIN 43 539 Teil 5 Prüfungen „wartungsfreie“ verschlossene Akkumulatoren mit festgelegtem
Elektrolyt
UL-Anerkennung Die Batterien sind von Underwriters Laboratories Inc. unter der Nr.
MH 15705 anerkannt und registriert
IATA-Klassizierung Die Batterien sind von der Internationalen Vereinigung für Luftfracht
(IATA) für den Transport in Flugzeugen freigegeben und sind als „nicht auslaufend“
klassiziert.
4.2 Ladeteil
VDE 0871 / Kurve B
VDE 0860 / IEC 65

10
5. Prüfung und Inspektionen von Alarmierungsanlagen
Um die Betriebsbereitschaft der Alarmierungsanlage sicherzustellen, sind regelmäßge Inspektionen
und Wartungen durch Fachkräfte erforderlich.
Inspektionen sind nach DIN VDE 0833 Teil 1 mindestens viermal jährlich in etwa gleichen
Zeitabständen durchzuführen.
Wartungen sind nach Herstellerangaben, jedoch mindestens einmal jährlich durchzuführen.
Die ausdrücklich verlangten jährlichen Wartungen dürfen mit einer der vierteljährlichen Inspektionen
verknüpft werden, so daß innerhalb eines Jahres alle Anlagenteile erfaßt sind.
Für die Batterie einer Alarmierungsanlage bedeutet dies: vierteljährliche Bereitschaftsprüfungen und
jährliche Störfallsimulation der Betriebsdauer mit den Verbrauchern.
Es wird empfohlen, die Prüfung der Kapazität einer Batterie nach DIN43539 Teil 1 durchzuführen,
wobei die Angaben des Batterieherstellers zu beachten sind.
Behandlungsvorschriften für die Batterien siehe Abschnitt 3.2.
6. Begriffserklärungen:
— Bereitschafts-Parallel-Betrieb
Im Bereitschafts-Parallel-Betrieb wird die Batterie ständig im vollen Ladezustand gehalten. Sie
gibt nur Strom ab, wenn die aus dem Netz versorgte Gleichstromquelle ausfällt.
— Nennkapazität
Die Nennkapazität ist der für eine 20-stündige, gleichmäßige, ununterbrochene Entladung
mit I20 bis zur Entladeschlußspannung von 1.75V/Zelle bei einer Temperatur von 25°C sich
ergebende Wert in Amperestunden.
— Kapazität
Die Kapazität einer Batterie ist die unter den jeweiligen Bedingungen entnehmbare
Elektrizitätsmenge. Sie ist abhängig vom Entladestrom, der Entladeschlußspannung und der
Temperatur.
— Brauchbarkeitsdauer
Das Ende der Brauchbarkeitsdauer (Grenzbetriebsdauer) ist für Batterien in
Alarmierungsanlagen sowie Gefahrenmeldeanlagen dann erreicht, wenn die Batterie-
Kapazität 80% der Nennkapazität unterschreitet.
— Überbrückungsdauer
Die Überbrückungsdauer ist die Zeitspanne zwischen dem Erkennen einer
Netzversorgungsstörung und der Beseitigung dieser Störung.
— Alarmierungsdauer
Die Alarmierungsdauer ist die Zeitspanne, in der das Alarmsignal abgegeben wird.
— Alarmdurchsagedauer
Die Alarmdurchsagedauer ist die Zeitspanne, in der Durchsagen für die Gebäude- oder
Bereichs-Räumung durchgeführt werden.
Tabla de contenidos
Idiomas:
Otros manuales de Unidad de control de Dynacord
Manuales populares de Unidad de control de otras marcas

Festo
Festo Compact Performance CP-FB6-E Manual de lista de piezas

Elo TouchSystems
Elo TouchSystems DMS-SA19P-EXTME Manual de usuario

JS Automation
JS Automation MPC3034A Manual de usuario

JAUDT
JAUDT SW GII 6406 Series Guía rápida

Spektrum
Spektrum Air Module System Manual de usuario

BOC Edwards
BOC Edwards Q Series Manual de usuario















