marklin 60975 Manual de usuario

Nachrüstdecoder-Set Dampf-Lok 60975
Nachrüstdecoder-Set Diesel-Lok 60976
Nachrüstdecoder-Set Elektro-Lok
60977
60975 Conversion Decoder Set for a Steam Locomotive
60976 Conversion Decoder Set for a Diesel
Locomotive
60977 Conversion Decoder Set for a Electric Locomotive
D UK USA

2
Inhaltsverzeichnis Seite
Bestimmungsgemäße Verwendung 3
Lieferumfang 3
Sicherheitshinweise 3
Technische Daten 3
Funktionen 3
Decoder-Einbau 4
Multiprotokollbetrieb 6
- Brems-/Signalhalteabschnitt fx (MM), mfx, DCC 7
- Automatisches Einmessen 7
- mfx-Protokoll 8
- fx-Protokoll 8
- DCC-Protokoll 8
Physikalische Funktionen 9
Logische Funktionen 9
Decoder Funktionen und CV Einstellungen 10
Schaltbare Funktionen 11
Lautstärke ändern 14
CV-Tabelle fx (MM) 15
CV-Tabelle DCC 19
Störungen beheben 24
Entsorgung 24
Garantie 24
Table of Contents Page
Using the Product as Intended 26
Contents 26
Safety Notes 26
Technical Informatio 26
Functions 26
Decoder Installation 27
Multi-Protocol Operation 30
- Braking / Signal Stopping Block (MM), fx, mfx, DCC 30
- Automatic Calibration 30
- mfx-Protocol 31
- fx-Protocol 31
- DCC-Protocol 32
Physical Functions 33
Logic Functions 33
Decoder functions and CV settings 33
Controllable Functions 34
Volume settings 37
CV Table for fx (MM) 38
CV Table for DCC 42
Troubleshooting Problems 47
Disposing 47
Warranty 47

3
Beim Umgang mit dem Lötkolben besteht die Gefahr von
Hautverbrennungen.
Technische Daten
• Dauerlast am Motorausgang ≤1,1 A
• Belastung der Lichtausgänge ≤250 mA
• Belastung AUX 1 – AUX 4 (Schaltausgang) je ≤250 mA
• Balastung AUX 3 – 4 (Logischer Ausgang) —
• Belastung AUX + Licht ≤300 mA
• Belastung Motor bzw. AUX 5/6 ≤1,1 A
• Max. Ges.-Belastung ≤1,6 A
• Max. Spannung ≤40 V
• Sound-Leistung (an 4 Ω/8 Ω) 2,75 W / 1,6 W
• Kurzschluss und Überlastschutz an den Ausgängen Licht
vorne (LV), Licht hinten (LH), AUX 1 – AUX 4 und an den
Motorausgängen.
Funktionen
Der mSD SoundDecoder, ein SoundDecoder mit sehr weit
reichenden Einstell- und Anpassungsmöglichkeiten. Zusätzliche
Sound-Funktionen stehen zur Verfügung. Der Decoder ist voll
updatefähig.
Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Steuer-
gerät (Central Station 60213/60214/60215, Software-Version 4.0 oder
höher und Programmer 60971).
Die Einstell- und Digitalfunktionen sind nur im Digitalbetrieb
anwendbar. Es stehen jedoch nicht in allen Protokollen die
gleichen Möglichkeiten zur Verfügung.
Diese Anleitung beschreibt den Einbau und die Einstellmöglich-
keiten der Decoder 60975/60976 und 60977. Sofern nicht anders
erwähnt, beziehen sich die Funktionen auf alle Decoder.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Decoder 60975/60976/60977 sind zum Umrüsten von
Märklin/Trix H0-Lokomotiven.
! Nicht geeignet für Motoren mit Feldspule. Lokomotiven mit
diesen Motoren müssen mit den entsprechenden Motor-Nach-
rüstsätzen 60941, 60943 oder 60944 umgerüstet werden.
Lieferumfang
1 Decoder
1 Stecker-Platine 21 polig
1 Halteplatte
1 Schraube
1 Lautsprecher klein
1 Lautsprecher groß
1 Klebepad
Einbauanleitung
Garantieurkunde
Für den Einbau zusätzlich benötigtes Werkzeug: Schrauben-
dreher, Pinzette und Lötstation für eine Löttemperatur bis max.
30W/300˚-400° mit dünner Spitze, Elektronik-Lötzinn (Ø 0,5-1 mm),
Entlötlitze oder Entlötsaugpumpe.
Sicherheitshinweise
• ACHTUNG! Funktionsbedingte scharfe Kanten.
• Verkabelungs- und Montagearbeiten nur im spannungslosen
Zustand ausführen. Bei nicht Beachtung kann es zu gefährli-
chen Körperströmen und damit zu Verletzungen führen.
•Decoder nur mit der zulässigen Spannung (siehe technische
Daten) betreiben.

4
• Multiprotokollfähig (fx (MM), mfx, DCC und AC/DC).
• Automatische System-Erkennung. Zur Bedienung muss die
jeweils diesem System zugeordnete Adresse verwendet
werden.
• Anfahr- und Bremsverzögerung können getrennt voneinander
eingestellt werden. Kann über das Funktionsmapping jeder
beliebigen Funktionstaste zugewiesen werden.
• Typische Soundkulissen für Dampf-, Diesel- und Elektroloko-
motiven.
•
Variable Motorregelung im Digital- sowie im Analogbetrieb.
• Unterstützung für 6090, 60901, DC-, Sinus- und Glockenanker-
Motoren. Bei Sinus-Motoren müssen CV 52 auf 1 und CV 56
auf 0 sowie CV 51 entweder auf 24 oder 0 gesetzt werden
(siehe CV Tabellen). Zusätzlich müssen Sie Aux 3 und Aux 4
jeweils auf Stand (S) und Fahrt (F) mit der Central Station oder
dem Programmer 60971 mappen.
• Funktionsmapping, siehe Hilfe in der Central Station
60213/60214/60215 oder eine ausführliche Tabelle zum Funkti-
onsmapping nden Sie im Internet unter:
www.maerklin.de/de/produkte/tools_downloads/technische_
informationen.html
• Updatefähig mit Central Station 60213/60214/60215 (Software
Version 4.0 oder höher oder mit Programmer 60971)
• Programming on Main (PoM), diese Programmierung muss
vom Steuergerät unterstützt werden. Beachten Sie hierzu die
Bedienungsanleitung ihres Steuergerätes.
• Einstellbarer Rangiergang
• Brems- /Signalhalteabschnitt-Erkennung im Digitalbetrieb
•
Automatisches einmessen der Lokomotive mit CV7 (mfx, DCC,
MM).
Decoder-Einbau
Vor dem Einbau ist die Lokomotive auf einwandfreie mecha-
nische und elektrische Funktion zu prüfen. Gegebenenfalls muss
die Lokomotive vor dem Umbau repariert werden.
Löten Sie zuerst die Kabel an den Stromabnehmern (Schleifer),
Motor und der Beleuchtung ab. Danach bauen Sie den alten
Decoder oder Umschalter aus. Halteplatte festschrauben, Kabel
entsprechend an die Anschlüsse von Motor, Schleifer und
eventuellen Funktionen löten.
Kabelfarben entsprechen dem Märklin-Standard, Vergleichs-
tabelle zu NEM siehe Seite 5.
Wenn die Beleuchtung mit dem Rückleiter über die Fahrzeug-
masse erfolgt, kann es teilweise zum Flackern der Beleuchtung
kommen. Wenn dies nicht erwünscht ist, muss die Beleuchtung
isoliert werden. Wir empfehlen, die Glühlampe gegen die
Steckfassung 604180 und Glühlampe 610080 zu tauschen. Der
Rückleiter wird dann an das orange Kabel angeschlossen.
Wollen sie Ihr Fahrzeug nachträglich mit LED beleuchten, sind
die Kathoden (-) der LED mit dem Lichtausgang zu verbinden.
Vorwiderstand nicht vergessen! Die Anoden (+) sind an den
gemeinsamen Leiter (orange) anzuschließen.
Der gemeinsame Leiter (orange) darf nicht mit der Fahrzeugmasse
verbunden werden.
Positionieren Sie den Lautsprecher, fixieren diesen mit beilie-
gendem Klebepad und stecken das Kabel in den Steckkontakt
der Leiterplatte.

5
gelb
orange
grau
orange
blau
grün
braun
rot
orange
orange
braun/rot
braun/grün
braun/gelb
braun/weiß
Lautsprecher
Bezeichnung Kabelfarbe
NEM Märklin
Motoranschluss 2 grau blau
2Leiter Stromabnahme Gleis links
3Leiter Stromabnahme Gleis außen schwarz braun
Beleuchtung vorn weiß grau
Aux 1 (physikalischer Ausgang) grün braun/rot
Gemeinsamer Leiter für
Beleuchtung/Aux 1 - 4 blau orange
Beleuchtung hinten gelb gelb
2Leiter Stromabnahme Gleis rechts
3Leiter Stromabnahme Gleis Mitte rot rot
Motoranschluss 1 orange grün
Aux 2 (physikalischer Ausgang) violett
braun/grün
Aux 3 (physikalischer Ausgang)
braun/gelb
Aux 4 (physikalischer Ausgang)
braun/weiß
Gegenüberstellung der Kabelfarben
gelb
orange
grau
orange
blau
orange
blau
orange
grün
braun
grün
braun
grün
rot

6
Multiprotokollbetrieb
Analogbetrieb
Der Decoder kann auch auf analogen Anlagen oder Gleisab-
schnitten betrieben werden. Der Decoder erkennt die analoge
Wechsel- oder Gleichspannung (AC/DC) automatisch und passt
sich der analogen Gleisspannung an. Es sind alle Funktionen, die
unter mfx oder DCC für den Analogbetrieb eingestellt wurden
aktiv (siehe Digitalbetrieb).
Digitalbetrieb
Die mSD SoundDecoder sind Multiprotokolldecoder. Der Deco-
der kann unter folgenden Digital-Protokollen eingesetzt werden:
mfx, DCC, fx (MM),
Das Digital-Protokoll mit den meisten Möglichkeiten ist das
höchstwertige Digital-Protokoll. Die Reihenfolge der Digital-
Protokolle ist in der Wertung fallend:
Priorität 1: mfx
Priorität 2: DCC
Priorität 3: fx (MM)
Hinweis: Digital-Protokolle können sich gegenseitig beein-
ussen. Für einen störungsfreien Betrieb empfehlen wir, nicht
benötigte Digital-Protokolle mit CV 50 zu deaktivieren.
Deaktivieren Sie, sofern dies Ihre Zentrale unterstützt, auch dort
die nicht benötigten Digital-Protokolle.
Werden zwei oder mehrere Digital-Protokolle am Gleis erkannt,
übernimmt der Decoder automatisch das höchstwertige Digital-
Protokoll, z.B. mfx/DCC, somit wird das mfx-Digital-Protokoll vom
Decoder übernommen (siehe vorherige Tabelle).
Decoder einstecken, auf richtigen Einbau achten. Modell
noch ohne Gehäuse auf dem Programmiergleis einer Prüfung
unterziehen. Wenn der Decoder einwandfrei arbeitet, kann das
Gehäuse montiert werden.
!

7
Hinweis: Beachten Sie, dass nicht alle Funktionen in allen
Digital-Protokollen möglich sind. Unter mfx und DCC können
einige Einstellungen von Funktionen, welche im Analog-Betrieb
wirksam sein sollen, vorgenommen werden.
Brems-/Signalhalteabschnitt fx (MM), mfx, DCC
Die Bremsmodule legen im wesentlichen eine Gleichspannung
an das Gleis. Erkennt der Decoder eine solche Gleichspannung
am Gleis, bremst er mit der eingestellten Verzögerung ab.
Erkennt der Decoder wieder ein Digital-Protokoll, beschleunigt
er auf die eingestellte Geschwindigkeit.
Soll das automatische Erkennen der Bremsstrecken angewandt
werden, wird empfohlen, den DC-Betrieb auszuschalten (siehe
CV Beschreibung). Im DCC Betrieb zusätzlich den Wert in CV 27
auf 16 oder 32 (siehe CV Tabelle) setzen.
Automatisches Einmessen für alle Protokolle
• Vor dem Einmessen muss der Motortyp ausgewählt werden
(siehe CV 52).
• Das automatische Einmessen der Lokomotive muss auf einem
geeigneten Oval ohne Hindernisse (Signale, Steigung usw.)
erfolgen. Wir empfehlen ein Oval mit Radien größer 430
mm. Die Lokomotive wird auf die maximale Geschwindigkeit
beschleunigt und kann dadurch bei kleinen Radien aus dem
Gleis kippen. Zum automatischen Einmessen der Lok gehen
Sie in die Lok-konguration der Central Station-> CV-> Info.
Im Feld Firmware überschreiben Sie die erste Ziffer mit 77. In
den Protokollen MM/DCC geben Sie im Kongurationsmodus
direkt CV7 ein. Überschreiben Sie den dort angezeigten Wert
mit der Nummer 77 und speichern es in der Lok.
Geben Sie mit dem Fahrregler eine Geschwindigkeit vor. Jetzt
startet die Lokomotive langsam und beschleunigt auf höchste
Geschwindigeit und stoppt nach kurzer Zeit. Danach macht
die Lokomotive mehrere Anfahversuche. Bleibt die Lokomoti-
ve endgültig stehen, ist das Einmessen beendet.
Während des gesamten Vorgangs sollte nicht eingegriffen
werden.
Mit Stop, drehen am Fahregler (0) oder ändern der Fahrrich-
tung kann das Einmessen abgebrochen werden, danach
muss der Vorgang wiederholt werden.
Ist das Einmessergebnis nicht zufriedenstellend kann das Ein-
messen mit einem anderen Motortyp wiederholt werden. Ein
mehrfaches Wiederholen ist möglich. Hat die Einmessfahrt
nicht das gewünschte Ergebnis erbracht, kann man manuell
in den Motorparametern einzelne Parameter anpassen. (MM/
DCC siehe CV Tabellen, mfx in Lok-Konguration der Central
Station-> CV-> Motor).
Durch folgende Lichtzeichen wird die Einmessfahrt angezeigt.
Aktiviert (Wert 77 eingegeben)
Start der Messfahrt
(Fahrstufe > 1)
Ende der Messfahrt
Abbruch oder Störung
Ausführliche Informationen hierzu im Internet: www.maerklin.de/
de/produkte/tools_downloads/technische_informationen.html

8
• Die Folgeadressen sind ein-, ausschalt- und einstellbar und
sind manuell oder automatisch programmierbar.
• Über diese vier Adressen sind 16 Funktionen schaltbar.
Programmierung
• Die Eigenschaften des Decoders können über die Program-
mierung der Configuration Variablen (CV) mehrfach program-
miert werden. Das Lesen der CVs ist nicht möglich.
•
Die CV-Nummer und der CV-Wert werden direkt eingegeben.
• Programmierung der CV nur auf dem Programmiergleis.
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• 14 bzw. 27 Fahrstufen programmierbar
• Die ersten vier Funktionen und das Licht sind über die
Hauptadresse immer schaltbar, weitere Funktionen sind in
Abhängigkeit der Folgeadressen nutzbar.
• Alle Einstellungen aus dem Funktionsmapping der mfx- oder
DCC-Programmierung werden für fx (MM) übernommen.
•
Automatische Erkennung entsprechend der aktiven Zusatz-
oder Folgeadressen. Erkannt wird, ob die Funktion dauerhaft
ein- bzw. ausgeschaltet oder über eine Folgeadressen
schaltbar ist. Dieses Funktionsmapping kann nur im mfx- oder
DCC-Protokoll festgelegt werden.
• Weitere Information, siehe CV-Tabelle fx-Protokoll.
DCC-Protokoll
Adressierung
• Kurze Adresse – Lange Adresse – Traktionsadresse
• Adressbereich:
1 - 127 kurze Adresse, Traktionsadresse
1 - 10239 lange Adresse
mfx-Protokoll
Adressierung
• Keine Adresse erforderlich, jeder Decoder erhält eine einma-
lige und eindeutige Kennung (UID).
• Der Decoder meldet sich an einer Central Station oder
Mobile Station mit seiner UID automatisch an.
Programmierung
• Die Eigenschaften können über die grasche Oberäche der
Central Station bzw. teilweise auch mit der Mobile Station
programmiert werden.
• Es können alle Conguration Variablen (CV) mehrfach gele-
sen und programmiert werden.
• Die Programmierung kann entweder auf dem Haupt- oder
dem Programmiergleis erfolgen.
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• Funktionsmapping: Funktionen können mit Hilfe der Central
Station 60212 (eingeschränkt) und mit der Central Station
60213/60214/60215 beliebigen Funktionstasten zugeordnet
werden.
Weitere Information, siehe im Internet: www.maerklin.de/de/
produkte/tools_downloads/technische_informationen.html
fx-Protokoll (MM)
Adressierung
• 4 Adressen (eine Hauptadresse und 3 Folgeadressen)
• Adressbereich:
1 - 255 abhängig vom Steuergerät/Zentrale
• Hauptadresse ist manuell programmierbar

9
• Jede Adresse ist manuell programmierbar.
• Kurze oder lange Adresse wird über die CVs ausgewählt.
• Eine angewandte Traktionsadresse deaktiviert die Standard-
Adresse.
Programmierung
• Die Eigenschaften können über die Conguration Variablen
(CV) mehrfach geändert werden.
• Die CV-Nummer und die CV-Werte werden direkt eingegeben.
• Die CVs können mehrfach gelesen und programmiert werden
(Programmierung auf dem Programmiergleis).
• Die CVs können beliebig programmiert werden (Programmie-
rung auf dem Hauptgleis PoM). PoM ist nur bei den in der CV-
Tabelle gekennzeichneten CV möglich. Die Programmierung
auf dem Hauptgleis (PoM) muss von Ihrer Zentrale unterstützt
werden (siehe Bedienungsanleitung ihres Gerätes).
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• 14 bzw. 28/126 Fahrstufen einstellbar.
• Für das automatische Bremsen empfehlen wir im DCC
Betrieb den Wert in CV 27 auf 16 oder 32 (siehe Seite 20)
einzustellen.
• Alle Funktionen können entsprechend dem Funktionsmapping
geschaltet werden (siehe CV-Beschreibung).
• Weitere Information, siehe CV-Tabelle DCC-Protokoll und im
Internet (Adresse siehe Physikalische Funktionen)
Es wird empfohlen, die Programmierungen grundsätzlich auf
dem Programmiergleis vorzunehmen.
Physikalische Funktionen
Jede dieser Funktionen muss extern an die Platine angeschlos-
sen werden. Man spricht daher von physikalischen Funktionen.
Jedem physikalischem Ausgang (AUX / Licht) kann im Digitalbe-
trieb ein eigener Modus/Effekt zugeordnet werden. Dazu stehen
für jeden Ausgang vier CVs zur Verfügung. Es kann für jeden
Ausgang immer nur ein Modus/Effekt eingestellt werden. Eine
ausführliche Tabelle hierzu nden sie im Internet unter:
www.maerklin.de/de/produkte/tools_downloads/technische_in-
formationen.html
Logische Funktionen
Da diese Funktionen lediglich per Software ausgeführt werden,
wird hierfür kein physikalischer Ausgang benötigt. Deshalb
spricht man hier von einer logischen Funktion.
Anfahr-/Bremsverzögerung
• Die Beschleunigungs- und Bremszeit kann getrennt von
einander eingestellt werden.
• Die logische Funktionsabschaltung ABV kann über das
Funktionsmapping auf jede beliebige Funktionstaste gelegt
werden.
Rangiergang (RG)
• Der Rangiergang bewirkt eine Reduzierung der aktuellen
Geschwindigkeit. Dies lässt ein feinfühliges Regeln der
Lokomotive zu. Der Rangiergang kann bei mfx und DCC über
das Funktionsmapping jeder beliebigen Funktions-Taste
zugeordnet werden (siehe CV 145 Seite 22).

10
Bahnhofsansage
Die Lok fährt erst nach beendeter Ansage an.
Türen öffnen/Türen schließen
Solange die Funktion Türen öffnen/Türen schließen aktiv ist,
fährt die Lok nicht an. Erst wenn die Funktion deaktiviert und der
Sound beendet ist, beginnt die Lok entsprechend der eingestell-
ten/aktivierten ABV zu beschleunigen.
Decoder Funktionen und CV Einstellungen
Nachfolgend finden Sie die Funktionen und die CVs in Tabellen-
form aufgeführt. Über diese CVs haben Sie die Möglichkeit eine
Vielzahl an Einstellungen und die Belegung der Funktionstasten
zu ändern.
Sie finden die CVs und ihre Anwendungen für die Gleisformate fx
(MM) und DCC in getrennten Tabellen.
Das Gleisformat mfx können Sie komfortabel über das Display
der CS 2 ab der Software Version 4.0, einstellen. Gegebenenfalls
müssen Sie oder Ihr Händler ein Update ihrer Central Station
60213/60214/60215 vornehmen.
Este manual sirve para los siguientes modelos
5
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Idiomas:
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