Hettich BlueMax Mini 2 Manual de usuario

BlueMax Mini Typ 2/6
Betriebsanleitung
Operating Instructions
Instructions de Service
Instrucciones de Servicio
Instruções de funcionamento (EU)
Руководство по эксплуатации
Handleiding
Instrukcja obsługi


d
Betriebsanleitung
Inhalt
1.0 Einleitung
1.1 Allgemeines 4
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 4
2.0 Aufbau und Anschluss
2.1 Übersicht 6
2.2 Aufbau und Anschluß allgemein 6
2.3 Anschluß BLUE MAX mini Typ 2/6 7
2.4 Zubehör 7
3.0 Arbeitsvorbereitung
3.1 Bohrtiefeneinstellung 8
3.2 Randabstand 8
3.3 Pendelanschläge 8
4.0 Bedienung
4.1 BLUE MAX mini Typ 2/6 8
5.0 Verarbeitungsschritte
5.1 Verarbeitung von Hettich Scharnieren
95° - 170° Öffnungswinkel 9
5.2 Verarbeitung
von Hettich Montageplatten 10
5.3 Verarbeitung
von Hettich Verbindungsbeschlägen 11
6.0 Pflege und Wartung 12
7.0 Ersatzteilliste BLUE MAX mini, Typ 2/6
7.1 Ersatzteile 12
7.2 Explosionszeichnungen 13
8.0 Technische Daten 14
8.1 Sicherheitseinrichtungen 14
8.2 Elektrik 14
8.3 Geräuschemission 14
8.4 Absaugung 14
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BLUE MAX mini
Handhebel und Motor Typ 2/6

d
4
1.1 Sehr geehrter Kunde,
wir beglückwünschen Sie zum Kauf unserer BLUE MAX mini.
Diese Bohrmaschine ist ein Qualitätsprodukt mit vielseitigen
Einsatzmöglichkeiten.
Mit der BLUE MAX mini 2/6 können HETTICH-Scharniersysteme und
Verbindungsbeschläge verarbeitet werden.
Die solide, kompakte Bauweise mit nur wenigen drehenden Teilen
garantiert eine lange Lebensdauer. Die BLUE MAX mini 2/6 ist
stationär, wie auch auf Baustellen in geschützter Umgebung bei der
Montage einsetzbar.
Bevor Sie die Maschine in Betrieb nehmen, lesen Sie bitte diese
Betriebsanleitung. Im folgenden Teil sind alle Schritte zur Einstellung
und Bedienung im einzelnen genau erklärt, so daß Ihnen die Arbeit
mit der BLUE MAX mini 2/6 von Anfang an leichtfallen wird.
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg mit der
BLUE MAX mini 2/6.
Beachten Sie bitte die Sicherheitsregeln auf den folgenden
Seiten!
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise!
Diese Sicherheitshinweise müssen vor der Montage und
Inbetriebnahme gelesen und beachtet werden.
Das Produkthaftungsgesetz verpflichtet die Hersteller
von Maschinen, umfangreiche Sicherheitshinweise in die
Betriebsanleitung aufzunehmen. Diese machen den Betreiber einer
Maschine insbesondere auf die sogenannten Restgefahren aufmerk-
sam und helfen, die Maschine sicher zu betreiben.
Sicheres Betreiben der Maschine
Die Maschine ist eine halbautomatische Bohrmaschine für plat-
tenförmige Holz-Werkstücke. Die nähere Beschreibung ist in der
Betriebsanleitung zu finden. Eine andere oder darüber hinausge-
hende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus
resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das
Risiko trägt allein der Anwender.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten
der Betriebsanleitung und die Einhaltung der Pflege- und
Wartungsintervalle (siehe Kapitel 6.0).
Diese Maschine ist nach dem Stand der Technik und den aner-
kannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können von
dieser Maschine bei unsachgemäßem Betrieb Gefahren ausgehen.
Dazu gehört insbesondere der nicht bestimmungsgemäße Gebrauch
und/oder die Bedienung durch nicht fachgerecht geschultes oder
eingewiesenes Personal.
Dadurch drohen Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder
Dritter.
Jede Person, die diese Maschine betreibt, wartet, repariert oder mit
Umstellungen beauftragt ist, muß die Betriebsanleitung und beson-
ders die Sicherheitshinweise gelesen und verstanden haben
und beachten!
Die Kompetenzen und Aufgaben des Betriebspersonals an dieser
Maschine müssen eindeutig geregelt werden.
Auf den folgenden Blättern sind Hinweise enthalten, bei deren
Beachtung die Restgefahren vermindert werden können.
Diese Auflistung kann nicht vollständig sein und enthebt den
Anwender nicht davon, eigene sicherheitsbewußte Regeln und
Arbeitsweisen zu entwickeln.
A) Diese Maschine darf nur von eingewiesenen Personen
betrieben werden.
1. Die Zuständigkeiten an der Maschine sind eindeutig zu regeln.
Der Maschinenführer darf die Maschine nicht von uneingewie-
senem Personal betreiben lassen.
Sicherheitswidrige Anweisungen sind abzulehnen!
2. Vor dem Verlassen ist die Maschine auszuschalten. Maschinen
niemals unbeaufsichtigt laufen lassen! Netzstecker ziehen und
die Bohrer ausbauen.
B) Einsatzbereich
Mit dieser Maschine dürfen nur flachliegende Platten aus
Holzwerkstoffen, wie Spanplatten, Tischlerplatten, MDF,
Massivholz o. ä. bearbeitet werden!
1. Missbrauch der auf der Maschine aufgebauten Aggregate, z. B.
Bearbeiten von unzuverlässig gesicherten Werkstücken führt
zu Verletzungsgefahr.
2. Die Maschine darf nicht eigenmächtig durch nicht vom Hersteller
hergestellte sicherheitsrelevante Anbaugeräte oder andere Ein-
richtungen verändert werden.
C) Werkzeuge
Nur geprüfte, artgerechte Werkzeuge für mechanischen
Vorschub verwenden! Werkzeuge sicher befestigen!
1. Bei Werkzeugen mit Spannsystemen die Hinweise des Herstellers
(siehe auch Bohrerwechsel in der Betriebsanleitung) beachten.
D) Betriebsanleitung
Betriebsanleitung beachten!
1. Hier finden Sie weitere Hinweise zur Arbeitssicherheit und zur
Unfallverhütung.
2. Das mit Tätigkeiten an der Maschine beauftragte Personal muß
vor Arbeitsbeginn die Betriebsanleitung, und hier besonders das
Kapitel Sicherheit, gelesen und verstanden haben. Dieses gilt
im besonderen Maße für nur gelegentlich, z. B. beim Rüsten,
Warten, an der Maschine tätig werdendes Personal.
3. Bedienungsanweisung jederzeit zugänglich an der Maschine
aufbewahren!
E) Sicherheitsvorschriften
Unfallverhütungsvorschriften beachten!
1. Beachten Sie die weiteren einschlägigen Vorschriften zur
Unfallverhütung und zum Umweltschutz!
2. Neben der Betriebsanleitung und den im Verwenderland gel-
tenden verbindlichen Regeln zur Unfallverhütung sind auch die
anerkannten technischen Regeln für sicherheits- und fachge-
rechtes Arbeiten zu beachten.
3. Sicherheitswidrige Handlungen sind zu unterlassen!
F) Umfeld der Maschine
Quetschgefahr beim Betrieb der Maschine vermeiden!
1. Zwischen den bewegten Maschinenteilen und Pfeilern,
Gebäudeteilen, Schränken u. ä. muß mindestens 500 mm
Zwischenraum eingehalten werden!
2. Stellen Sie keine beladenen Paletten in diesen Sicherheitsbereich!
G) Arbeitskleidung
Geeignete Arbeitskleidung tragen!
1. Während der Arbeit an der Maschine eine Schutzbrille
tragen!
2. Benutzen Sie keine weite Arbeitskleidung; schützen Sie ggf. Ihr
langes Haar mit geeigneten Maßnahmen.
3. Gefahr des Mitreißens durch bewegte Maschinenteile!
H) Sicheres Verhalten
Nicht in die laufende Maschine greifen!
1. Qualitätsprüfung nicht bei laufender Maschine!
2. Greifen Sie nicht mit den Händen in die laufende Maschine,
hinter Verkleidungen und an uneinsehbare Stellen!
3. Quetsch- und Schneidegefahr!
Allgemeine Sicherheitsvorschriften

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I) Schutzbereich
Nicht bei laufender Maschine in den Arbeitsbereich der
Maschine greifen!
1. Quetschgefahr!
ACHTUNG!
Niemals in den Schutzbereich gehen und von außen von einer
zweiten Person die Maschine einschalten lassen.
2. Während der Arbeitsvorgänge an der Maschine dürfen sich keine
weiteren Personen im Sicherheitskreis und Arbeitsbereich vor und
hinter der Maschine befinden.
3. Während der Produktion nicht in den Arbeitsbereich des
Bohraggregates greifen. Kleinteile müssen mit geeigneten
Hilfsmittel an die Anschläge gedrückt werden. Quetschgefahr!
J) Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitseinrichtungen beachten!
1. Entfernen Sie nicht die werkseitig montierten Sicherheitseinrich-
tungen, Schutzhauben und Schalter. Alle Sicherheits- und
Gefahrenhinweise an/auf der Maschine vollzählig in lesbarem
Zustand halten.
2. Sicherheitseinrichtungen nicht unwirksam machen.
3. Müssen Sicherheitsabdeckungen für den Werkzeugwechsel oder
Reinigung und Wartung abgebaut werden, so sind diese vor der
Wiederinbetriebnahme der Maschine unbedingt wieder anzu-
bringen! Funktion überprüfen.
4. Betrieb ohne diese Abdeckungen führt zu Gefahren durch umher-
fliegende Späne oder ermöglicht den unbeabsichtigten Eingriff in
drehende Werkzeuge oder Quetschstellen.
K) Reparaturen und Wartung
Reparatur und Wartung nur an ausgeschalteter Maschine!
Netzstecker ziehen!
1. Das Bedienungspersonal ist vor der Durchführung von Wartungs-
und Reparaturarbeiten zu informieren.
2. Bei Arbeiten in der Maschine oder an der elektrischen Anlage den
Stecker ziehen!
3. Wenn Baugruppen mit Hebezeugen demontiert oder montiert
werden, auf sichere Hebezeuge und sorgfältige und sachgerechte
Befestigung achten.
4. Reparatur- und Wartungsarbeiten, insbesondere an den elektri-
schen Einrichtungen, dürfen nur von einer qualifizierten
Fachkraft ausgeführt werden.
5. Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage einschlägige Richtlinien
beachten. Spannungsfreiheit prüfen, evtl. sachgerecht erden oder
kurzschließen.
6. Nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Wert verwenden; zu
große Sicherungen zerstören die Anlage. Bei häufigem Auslösen
der Sicherungen vor dem Wiedereinschalten Ursachen von einer
Elektro-Fachkraft suchen und den Fehler beheben lassen.
7. Nur vom Hersteller vorgesehene Schmiermittelsorten verwenden.
Beim Umgang mit Ölen und Fetten die für das Produkt geltenden
Sicherheitsvorschriften beachten.
8. Nur Hersteller-Originalersatzteile oder bei Normteilen mindestens
gleichwertige Teile einsetzen.
9. Maschine durch Absaugen von Staub und Spanrückständen
reinigen.
10. Bei Reparaturarbeiten an den Aggregaten Stecker der Schalter
nicht vertauschen. Fehlfunktionen und Gefahren durch ausge-
fahrene Werkzeuge sind die Folge. Werkseitig vorgesehene
Verlegungsart einhalten.
L) Lärm! Gehörschutz tragen!
1. Tragen Sie bei lärmintensiven Arbeitsgängen Gehörschutz.
M) Staub
Gesundheitsgefahren durch Holzstaub!
1. Die Maschine entspricht mit den vorgesehenen Absaugvorrich-
tungen den Staubschutzvorschriften.
2. Bei einigen Arbeitsgängen und besonderen Werkstücken
(z.B. Rahmentüren, Lisenen oder Sonderprofilen) ist vollständige
Kapselung und Absaugung nicht möglich. Staubschutzmasken
tragen!
N) Reststücke
Werkstücke so gestalten, daß keine Reststücke weggeschleudert
werden.
O) Bearbeitungskräfte
Vorschub und Zerspanvolumen auf die Haltekraft für das
Werkstoffmaterial abstimmen!
1. Bei Halteproblemen zusätzliche Anschläge, Schablonen oder
Kraftspanner einsetzen.
P) Brandgefahr
Schleif- und Schweißarbeiten nur bei gereinigter Maschine;
Brandgefahr!
1. Schweißvorschriften und Unfallverhütungsvorschriften beachten.
Q) Ex-Schutz
Maschine ist nicht EX-geschützt. Nicht in der Nähe von
Lackierereien aufstellen!
R) Funktionsfehler
Der Maschinenführer hat die Maschine täglich auf äußerlich
erkennbare Fehler zu prüfen.
1. Fehler sind unverzüglich abzustellen oder falls zu deren
Abstellung anderes Personal zuständig ist, zu melden und
Reparatur zu verlangen.
2. Die Maschine darf nur in einwandfreiem Zustand betrieben
werden.
3. Die Umgebung der Maschine ist sauber zu halten und darf
keine Stolperfallen aufweisen. Absaugschläuche sind auf geeig-
nete Weise so zu verlegen, daß sie nicht die Bewegung des
Maschinenbedieners beeinträchtigen.
4. Die vorgesehenen Wartungsarbeiten sind in den angeführten
Intervallen auszuführen. Gegebenenfalls sind vom Betreiber
andere, geeignete Intervalle anzugeben oder zusätzliche Arbeiten
aufzuführen.

d
6
32
LL
R
LL
L
20
32
5,5
52
2.1 Abbildung BLUE MAX mini Typ 2/6
2.2 Aufbau und Anschluß allgemein
Die BLUE MAX mini 2/6 wird kartonverpackt ausgeliefert. Einige Teile
und Komponenten müssen montiert werden, um die Maschine
betriebsfertig zu machen. Nach dem Zusammenbau ist die Maschine
von Transportstaub und Konservierungsmitteln (Öl) zu reinigen.
2.2.1 Grundgestell BLUE MAX mini
Arbeitsplatte mit Kragenschrauben auf das Fußprofil aufschieben
und Führungswinkel des Anschlaglineals mit Klemmsteinen und
Zylinderkopfschrauben auf dem Fußprofil befestigen.
2.2.2 Bohrfutter
Die Maschine wird mit bereits montierten Standardspannfuttern
ausgeliefert. Nicht benötigte Spannfutter sind mit den beige-
fügten sechs Bohrfutterblindstopfen zu verschließen, damit sich die
Gewindestifte nicht herausarbeiten können und ein wirksamer
Schutz gegen Verschmutzung gegeben ist.
2.0 Aufbau und Anschluss

d7
2.2.3 Bohrer
Die Maschine ist für den Einsatz von hartmetallbestückten Bohrern
mit 57 mm Länge, Zentrierspitze, 10 mm Schaftdurchmesser (mit
Spannfläche) vorgesehen. Bohrer bis zum Anschlag, Spannfläche
zu den Gewindestiften gedreht, einstecken und mit Sechskantstift-
schlüssel SW 2,5 festziehen. Spindeldrehrichtung beachten.
Gegebenenfalls die Länge der Bohrer über die im Bohrerschaft
eingebrachten Stellschrauben nachjustieren.
2.3 Anschluss
2.3.1 Elektroanschluss
Das Gerät an die elektrische Versorgung anschließen. Bitte beachten
Sie hierzu Kapitel 8.2 (Technische Daten „Elektrik“).
2.4 Zubehör
2.4.1 Anschlaglinealverlängerung
(Art.-Nr. 020 485)
Winkel (1) je zur Hälfte auf Anschlaglinealverlängerung und
Anschlaglineal aufstecken und mit Schrauben und Klemmsteinen (2)
befestigen
2.4.2 Stützbock
(Art.-Nr. 020 486)
Zur Abstützung des Verlängerungslineals und Auflage einer breiteren
Arbeitsplatte wird der Stützbock eingesetzt. Dazu Verlängerungs-
lineal am Führungswinkel mittels Klemmsteinen und Zylinderkopf-
schraube befestigen. Arbeitsplatte mittels Kragenschrauben auf das
Profil aufschieben.
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1
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2

d
8
Achtung:
Netzstecker ziehen bevor Sie die Maschine umrüsten!
3.1 Bohrtiefeneinstellung
Durch Verdrehen der Gewindestange kann die Bohrtiefe verän-
dert und mit der unteren Rändelmutter gekontert werden. Eine
Umdrehung entspricht 1 mm. Jeweils Probebohrungen durchführen,
um die exakte Bohrtiefe festzustellen!
3.2 Randabstand
Die Einstellung des Randabstandes erfolgt durch Verschieben des
Anschlaglineals nach Skala. Ablesemarke ist die Vorderkante des
Anschlaglineals. Hierzu sind beide Schrauben am Führungswinkel
zu lösen und nach Einstellung (beidseitig) wieder anzuziehen.
Die Skala zeigt das Abstandmaß bezogen auf die Hauptspindel
(Mitte Scharniertopf).
Probebohrung durchführen!
3.3 Pendelanschläge
Das Anschlagprofil ist werkseitig zur Mitte der Hauptspindel auf 0
justiert, so daß Anschläge an Hand der Millimeterskala exakt nach
rechts oder links eingestellt werden können.
Anschläge nach Lösen der Klemmschraube auf das gewünschte Maß
einstellen und wieder festziehen.
Probebohrung durchführen!
Warnung:
Im Bereich des Bohrkopfes keine Anschläge setzen, da sonst
schwerwiegende Schäden z.B. an den Bohrspindeln und am
Getriebe entstehen können.
4.0 Bedienung
Warnung:
Während des Betriebs der Maschine dürfen sich Ihre Hände nicht im
Gefahrenbereich der Bohrer befinden.
4.1 BLUE MAX mini Typ 2/6
Motor am Motorschalter einschalten und den Handhebel zum
Bohren bis zum Anschlag nach unten drücken. Über „Notaus“ kann
der Motor während der Bedienung gestoppt werden.
3.0 Arbeitsvorbereitung / 4.0 Bedienung

d9
5.1 Verarbeitung von Hettich
Scharnieren, 95° bis 170°
Öffnungswinkel
5.1.1 Einrüsten
In drei Spannfutter (rechts schwarz gekennzeichnet) werden ein
Bohrer, Durchmesser 35 mm rechts und zwei Bohrer Durchmesser
10 mm links eingespannt (Sechskantstiftschlüssel SW 2,5). Die
restlichen Spannfutter sind mit Bohrfutterblindstopfen zu verschließen,
damit sich der Gewindestift nicht herausarbeiten kann sowie ein
wirksamer Schutz gegen Verschmutzung gegeben ist.
Bohrtiefenanschlag einstellen und mit Rändelmutter kontern. Eine
Umdrehung entspricht 1 mm. Jeweils Probebohrungen durchführen,
um die exakte Bohrtiefe festzustellen – siehe Kapitel 3.1.
Schrauben am Anschlaglineal mit Sechskantstiftschlüssel SW 6
lösen und den erforderlichen Randabstand nach Skala einstellen
(siehe Kapitel 3.2) bzw. bei eingebautem Fixanschlag (Zubehör,
Art.-Nr. 020487), diesen gegen den entsprechenden Anschlagbolzen
schieben und wieder festziehen.
Randabstand nach Skala =
C-Maß + 17,5 mm (halber Bohrdurchmesser)
(Abstand der Spindel zum „0“-Punkt der Skala)
Pendelanschläge auf das gewünschte Maß rechts und links nach
Skala einstellen – siehe Kapitel 3.3.
Warnung:
Im Bereich des Bohrkopfes keine Anschläge setzen, da sonst
schwerwiegende Schäden z.B. an den Bohrspindeln und am
Getriebe entstehen können.
Achtung:
Probebohrung durchführen! Maße überprüfen!
5.1.2 Bohren
Werkstück anlegen, gegen das Anschlaglineal und die
Pendelanschläge schieben. Motor am Motorschalter einschalten und
den Handhebel zum Bohren bis zum Anschlag nach unten drücken.
Jetzt kann z.B. das Hettich Scharnier Intermat Top Exklusiv T 23
von Hand eingesetzt werden.
Warnung:
Während des Betriebs der Maschine dürfen sich Ihre Hände nicht
im Gefahrenbereich der Bohrer befinden.
R
LL
5,5
52
ø10Lø10L
ø35R
5.0 Verarbeitungsschritte

d
10
5.2 Verarbeitung von Hettich
Montageplatten
5.2.1 Einrüsten
In zwei Spannfutter (rechts schwarz gekennzeichnet) werden je
ein Bohrer, Durchmesser 5 mm links eingespannt (Sechskantstift-
schlüssel SW 2,5). Die restlichen Spannfutter sind mit
Bohrfutterblindstopfen zu verschließen, damit sich der Gewindestift
nicht herausarbeiten kann sowie ein wirksamer Schutz gegen
Verschmutzung gegeben ist.
Bohrtiefenanschlag einstellen und mit Rändelmutter kontern. Eine
Umdrehung entspricht 1 mm. Jeweils Probebohrungen durchführen,
um die exakte Bohrtiefe festzustellen – siehe Kapitel 3.1.
Schrauben am Anschlaglineal mit Sechskantstiftschlüssel SW 6
lösen und den erforderlichen Randabstand nach Skala einstellen
(siehe Kapitel 3.2) bzw. bei eingebautem Fixanschlag (Zubehör,
Art.-Nr. 020 487), diesen gegen den entsprechenden Anschlagbolzen
schieben und wieder festziehen.
Randabstand nach Skala =
Maß 37 (System 32) + 20 mm
(Abstand der Spindel zum „0“-Punkt der Skala)
Pendelanschläge auf das gewünschte Maß rechts und links nach
Skala einstellen – siehe Kapitel 3.3.
Warnung:
Im Bereich des Bohrkopfes keine Anschläge setzen, da sonst
schwerwiegende Schäden z.B. an den Bohrspindeln und am
Getriebe entstehen können.
Achtung:
Probebohrung durchführen! Maße überprüfen!
5.2.2 Bohren
Werkstück anlegen, gegen das Anschlaglineal und die Pendelan-
schläge schieben. Motor am Motorschalter einschalten und den
Handhebel zum Bohren bis zum Anschlag nach unten drücken.
Jetzt kann z.B. die Montageplatte „Hettich Direkt Top“ von Hand
eingesetzt werden.
Warnung:
Während des Betriebs der Maschine dürfen sich Ihre Hände
nicht im Gefahrenbereich der Bohrer befinden.
32
LL 20
ø5L ø5L
5.0 Verarbeitungsschritte
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