DÖRR DAF 42 Manual de usuario

DÖRR
DAF 42
Digital Systemblitz • Digital Power Zoom Flash
Flash Digital Zoom • Кнопка деблокировки • Flash Digital
Digital Zoom Flash • Digital Power Zoom Flash
www.doerrfoto.de
Instruction Manual
Notice d´utilisation
Manuale di istruzione
Bruksanvisning
Gebrauchsanweisung
Руководство пользователя
D
GB
Manual de Istrucciones
ESP
RUS
F
I
SE

1. LC-Anzeigefeld (LC-Display)
2. Belichtungs-Kontrollanzeige (OK-Anzeige)
3. Anzeige für Betriebsart TTL/Manuell
4. Anzeige für akustisches Signal
5. Leistungsanzeige bei manuellem Blitzmodus
6. Anzeige Reichweitenbereich
7. OFF/aus durch Blitzabschaltautomatik
8. Anzeige für eingestellte Brennweite
9. Anzeige der Filmempndlichkeit
10. Anzeige der eingestellten Objektivblende
11. Taste MODE für Blitzprogramme
12. Taste ISO für Filmempndlichkeitseinstellung
13. Taste F/STOP für Einstellung Blendwert
14. Taste für akustisches Signal ein/aus
15. Taste ZOOM für automatische/manuelle Zoomeinstellung
16. Taste LIGHT für LCD-Beleuchtung
17. Blitzbereitschaftsanzeige READY und Handauslöser/TEST-Taste
18. Hauptschalter OFF/ON (Aus/An)
19. Schalter für Slave-Funktion (bei Modell Pentax auch
Schalter für Blitzen auf den 1./2. Verschlussvorhang)
20. AUTO OK Belichtungs-Kontrollanzeige
21. Modusanzeige (nur für Nikon)
Digital Systemblitz
DÖRR DAF 42
Gebrauchsanweisung
Nomenklatur:
2
Reexscheibe
Diuserscheibe
Blitzkopf
Batteriefachdeckel
Slave Sensor
AF- Hilfslicht
Feststell-Schraube
Blitzfuß
Modell Sony/ Minolta:
Blitzfuß
Entriegelungs-
taste
Modell Olympus:
Blitzfuß
Modelle Nikon / Sony-Minolta / Olympus / Panasonic
Modell Pentax / Samsung Modell Canon
21
BL

Vorwort
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrem neuen Blitzgerät und danken Ihnen für das Vertrauen,
das Sie unserem Hause durch den Erwerb des DÖRR DAF-42 entgegengebracht haben.
Dieses Blitzgerät wurde speziell für Digitalkameras mit TTL-Blitzautomatik entwickelt. Um
alle Funktionen Ihres neuen Blitzgerätes nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, vor der
ersten Inbetriebnahme des DÖRR DAF-42 die Bedienungsanleitung genau zu lesen. Bitte
beachten Sie dazu auch die Hinweise zu Blitzaufnahmen in der Bedienungsanleitung Ihrer
Kamera.
Wichtige Hinweise
Bevor Sie dieses Blitzgerät benutzen, sollten Sie folgende Sicherheitshinweise unbedingt beachten:
• Im Falle eines Defektes sollten Sie nicht versuchen, das Blitzgerät auseinanderzunehmen
oder selbst zu reparieren, weil im Blitzgerät ein Kondensator für hohe Spannung eingebaut ist. Bringen
Sie das Blitzgerät zu einem Fotohändler oder schicken Sie es selbst an unseren Servicepartner ein. Sollte
das Blitzgerät einmal so beschädigt sein, das Gehäuseteile gebrochen sind, so dürfen Sie nicht das Innere
des Gerätes berühren.
• Das Blitzlichtgerät ist ein technisches Präzisionsgerät, welches durch
Stöße, Schläge und sonstige Behandlung Schaden nehmen kann.
• Dieses Blitzgerät ist nicht wetterfest. Daher sollten Sie es vor Regen und
hoher Luftfeuchtigkeit gut schützen, da sonst irreparable Schäden
entstehen können.
• Bitte schützen Sie das Blitzgerät vor extremen Temperaturen. Lassen Sie es
nie im Auto bei starker Sonneneinstrahlung liegen. Vermeiden Sie starke
Temperaturschwankungen.
• Reinigen Sie das Blitzgerät nicht mit Benzin oder anderen scharfen Reinigungsmitteln.
Anzeige der Blitzreichweite
Der DÖRR DAF-42 ist mit einem Microcontroller ausgestattet, der die Blitzreichweite automatisch
berechnet und im LC-Display als Balken unter der Meterskala anzeigt. Folgende Faktoren beeinussen die
Blitzreichweite:
• die eingestellte Brennweite
• die verwendete Filmsorte bzw. eingestellte Filmempndlichkeit (ISO-Zahl)
• die eingestellte Blende
Alle Faktoren werden bei der Anzeige der Blitzreichweite und beim Blitzen im TTL Modus automatisch
berücksichtigt.
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Ansetzen und Abnehmen des Blitzgerätes
Bevor Sie das Blitzgerät auf Ihre Kamera montieren, sollten Sie darauf achten,
dass der Hauptschalter auf OFF/Aus steht und der Feststellring nach oben
gedreht ist. Das eingebaute Kamerablitzgerät muss geschlossen sein.
Modelle Nikon, Canon, Pentax/Samsung und Panasonic:
Schieben Sie das Blitzgerät vorsichtig in den Blitzschuh Ihrer Kamera. Um eine
hohe Festigkeit und guten Kontakt zwischen Kamera und Blitzlichtgerät zu
garantieren, sollten Sie anschließend den Feststellring im Uhrzeigersinn festdrehen. Wenn Sie das Blitzgerät
wieder von der Kamera abnehmen möchten, so gehen Sie bitte in umgekehrter Reihenfolge vor.
Modell Olympus: Schieben Sie das Blitzgerät in den Blitzschuh Ihrer Kamera. Um eine hohe Festigkeit und
guten Kontakt zwischen Kamera und Blitzlichtgerät zu garantieren, sollten Sie anschließend die Taste LOCK
drücken. Wenn Sie das Blitzgerät wieder von der Kamera abnehmen möchten, so drücken Sie gleichzeitig
die beiden Pfeiltasten neben der LOCK Taste. Nun lässt sich das Blitzgerät wieder leicht vom Blitzschuh der
Kamera entfernen.
Zoom-Blitzreektor
Bei der Verwendung verschiedener Objektivbrennweiten erhalten
Sie auch verschiedene Bildwinkel. So haben Sie z.B. bei einem
24 mm Weitwinkelobjektiv einen wesentlich größeren Bildwinkel
als mit einem 85 mm Teleobjektiv. Um den Ausleuchtwinkel des
Blitzgerätes dem Bildwinkel des Objektivs anzupassen, besitzt der
DÖRR DAF-42 einen automatischen Powerzoom-Reektor. Dieser passt sich automatisch an die eingestellten
Objektivbrennweiten von 24 bis 85 mm an. Sollte Ihre Kamera diese Funktion nicht unterstützen, so kann die
entsprechende Einstellung des Reektors auch manuell erfolgen. Drücken Sie dazu sooft die ZOOM-Taste,
bis die gewünschte Brennweite im LC-Anzeigefeld zu sehen ist. Wenn Sie sich im manuellen Zoommodus
benden, so erscheint vor der eingestellten Brennweite im LC-Display ein “M”. Folgende Einstellungen sind
möglich:
• Superweitwinkel: 24 für Brennweiten von 24-28 mm
• Weitwinkel: 28 für Brennweiten von 28-32 mm
• Leichtes Weitwinkel: 35 für Brennweiten von 35-50 mm
• Normal: 50 für Brennweiten von 50-70 mm
• Leichtes Tele: 70 für Brennweiten von 70-85 mm
• Tele: 85 für Brennweiten von 85 mm und länger
Berücksichtigen Sie bitte, dass sich je nach Brennweite die maximale Blitzreichweite ändert. Die Werte
dafür können Sie aus der folgenden Reichweitentabelle bei ISO 100 ablesen. Alle Angaben beziehen sich auf
Brennweiten entsprechend Kleinbild.
24 mm 28 mm 35 mm 50 mm 70 mm 85 mm
F 2,8 0,6-8,9 m 0,7-10 m 0,7-11,4 m 0,8-13,6 m 0,85-14,3 m 0,9-15 m
F 4 0,6-6,25 m 0,7-7 m 0,7-8 m 0,8-9,5 m 0,85-10,1 m 0,9-15 m
F 5,6 0,6-4,4 m 0,7-5 m 0,7-5,7 m 0,8-6,8 m 0,85-7,8 m 0,9-7,5 m
F 8 0,6-3 m 0,7-3,5 m 0,7-4 m 0,8-4,7 m 0,85-5,0 m 0,9-5,2 m
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Modell Sony/Minolta: Schieben Sie das Blitzgerät in den Blitzschuh Ihrer Kamera, bis es einrastet. Um das
Blitzgerät wieder von der Kamera abzunehmen, drücken Sie die PUSH Taste. Nun lässt sich das Blitzgerät
wieder vom Blitzschuh der Kamera entfernen.
Farbtemperatur und Weißabgleich
Die Farbtemperatur des DÖRR DAF-42 liegt bei 5000 K. Der automatische Weißabgleich von Digitalkameras
stellt sich automatisch auf diese Farbtemperatur ein. Aufgrund von Mischlicht kann es aber zu Farbstichen
kommen. Deshalb empfehlen wir Ihnen die manuelle Einstellung des Weißabgleichs an Ihrer Digitalkamera.
Stellen Sie den Weißabgleich je nach Kameramodell auf 5000 K oder Blitzlicht-Symbol.
TTL-Blitzen mit Programmautomatik
Nachdem Sie das Blitzgerät mit Ihrer Kamera verbunden haben, schalten Sie erst Ihre Kamera ein und
stellen Sie Ihre Kamera auf Programmautomatik und anschließend das Blitzgerät auf ON/Ein. Das Blitzgerät
stellt automatisch das TTL-Blitzprogramm ein und im LC-Display erscheint die Anzeige “TTL”. Wenn die
Blitzbereitschaftsanzeige READY am Blitzgerät aueuchtet, brauchen Sie nur noch den Auslöser Ihrer
Kamera zu drücken. Die meisten Kameras besitzen auch im Kamerasucher eine Blitzbereitschaftsanzeige
(lesen Sie dazu die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera). Im TTL-Automatikbetrieb wird nun die Lichtmenge
von Kamera und Blitzgerät so gesteuert, dass sich eine exakte Belichtung Ihres Motivs ergibt. Das Blitzlicht
wird dabei vom Motiv reektiert und durch das Objektiv (through the lens - TTL) gemessen. Bei Erreichen der
für die Belichtung korrekten Lichtmenge wird ein Stoppsignal an das Blitzgerät gegeben, welches mittels
eingebauter Elektronik den Lichtausstoß unterbricht. Zusätzlich werden dabei automatisch die bestmögliche
Blende und Belichtungszeit an Ihrer Kamera eingestellt. Die TTL-Blitzautomatik hat neben der hohen
Belichtungsgenauigkeit und der einfachen Handhabung noch weitere Vorteile:
• Sämtliche Einstell- und Belichtungskorrekturen entfallen
• Auszugsverlängerungen (z. B. mit Zwischenringen) werden automatisch berücksichtigt
• Filterfaktoren werden automatisch berücksichtigt
• automatische Berücksichtigung der variablen Lichtstärke bei Zoomobjektiven
• die verwendete Filmempndlichkeit wird automatisch eingestellt und berücksichtigt
• automatische Berücksichtigung bei indirektem Blitzen und bei Verwendung der Diuserscheibe
• es wird nur das zur Belichtung notwendige Licht erfasst (TTL)
TTL-Blitzen mit Zeitautomatik
Möchten Sie zugunsten eines von Ihnen gewünschten Schärfenbereiches mit Zeitautomatik fotograeren, so
ist auch das mit der TTL-Blitzautomatik möglich. Stellen Sie Ihre Kamera dazu in die Betriebsart Zeitautomatik
und den Blitz auf TTL. Jetzt können Sie die gewünschte Blende an Ihrer Kamera manuell einstellen. Beachten
Sie dabei bitte, dass mit kleiner werdender Blende (größere Blendenzahl) die Blitzreichweite abnimmt.
Die entsprechende Blitzsynchronzeit wird von Ihrer Kamera automatisch gesteuert und sorgt zusammen mit
der TTL-Blitzautomatik für richtig belichtete Bildergebnisse.
TTL-Blitzen mit Blendenautomatik
Stellen Sie zunächst Ihre Kamera auf Blendenautomatik und den Blitz auf TTL. Nun können Sie eine
Belichtungszeit Ihrer Wahl an Ihrer Kamera eingeben. Allerdings darf dabei die kürzeste Blitzsynchronzeit
nicht unterschritten werden (die meisten Kameramodelle verhindern das automatisch). Die TTL
Blitzautomatik sorgt zusammen mit der automatischen Blendensteuerung der Kamera für die korrekte
Motivbelichtung.

TTL-Blitzen mit manueller Belichtungseinstellung
Stellen Sie Ihre Kamera auf manuelle Belichtung und den Blitz auf TTL. Nun können Sie eine Belichtungszeit
Ihrer Wahl an Ihrer Kamera eingeben. Allerdings darf dabei die kürzeste Blitzsynchronzeit nicht
unterschritten werden (die meisten Kameramodelle verhindern das automatisch). Die TTL-Blitzautomatik
sorgt für die korrekte Motivbelichtung.
- Bitte beachten Sie bei den Modellen Nikon D40 & D40x: Das Blitzgerät unterstützt den Automatikmodus bis
zu einer eingestellten Filmempndlichkeit von 800 ISO. Bei höherer Filmempndlichkeit ist es möglich, dass
die Blitzleistung im Automatikmodus leicht abweichende Resultate erbringt.
Belichtungskontrollanzeige (OK-Anzeige)
Der DÖRR DAF-42 ist mit einer Belichtungskontrollanzeige versehen. Sie zeigt Ihnen an, ob der abgegebene
Blitz für eine richtige Beleuchtung Ihres Motivs ausreichend war, oder ob Sie die Aufnahme ggf. mit kürzerer
Aufnahmedistanz wiederholen sollten. War die Lichtmenge ausreichend, so erscheint im LC-Anzeigefeld die
Anzeige “OK” für ca. zwei Sekunden. Gleichzeitig brennt die AUTO OK Anzeige. Bei aktiviertem Akustiksignal
ertönt ein 3maliger Piepton. Die Belichtungskontrollanzeige wir nur im TTL-Modus aktiviert.
Für Canon Blitzgeräte: die ETTL-Anzeige leuchtet wenn der Blitz an eine ETTL-Kamera angeschlossen ist.
Für Nikon Blitzgeräte: Das LC Display zeight TTL, I-TTL und BL an, je nach angeschlossenem Kameratyp an.
Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung der Kamera.
Manuelles Blitzen
Für manuelles Blitzen muss die Taste für Blitzprogramme MODE 1x gedrückt werden. Es erscheint “M” im
LC-Display, gefolgt von der Leistungsangabe. Die volle Blitzleistung 1/1 lässt sich mit der Taste MODE bis auf
1/16 der vollen Leistung in folgenden Stufen reduzieren: 1/2, 1/4, 1/8 und 1/16. Drücken Sie die Taste MODE,
bis die gewünschte Blitzleistung im LC-Anzeigefeld erscheint. Die Blende muss an der Kamera manuell
gewählt werden. Je nach eingestellter Blende lässt sich die gewünschte Blitzreichweite variieren. An der
Anzeige der Blitzreichweite auf dem LC-Display können Sie die nötigen Informationen über Reichweite bei
eingestellter Objektivblende ablesen.
Indirektes Blitzen
Der DÖRR DAF-42 ist mit einem Dreh-und Schwenkreektor ausgestattet. Dieser
ermöglicht Ihnen die Veränderung der Blitzrichtung um bis zu 270° in horizontaler
Richtung und bis zu 90° in vertikaler Richtung. Sie vermeiden das frontale
Anblitzen von Motiven, indem Sie den Blitzreektor in Richtung einer reektierenden
Fläche richten. Die Fläche sollte neutral-weiß sein (weiße Zimmerdecke, weiße
Wand), da das Licht in dem Farbton der angeblitzten Flächen zurückreektiert wird.
Das führt bei farbigen Reexionsächen zu Farbstichen. Durch das indirekte Blitzen
haben Sie folgende Vorteile:
• Vermeidung von Schlagschatten
• Vermeidung roter Augen
• weiche, diuse und gleichmäßigere Ausleuchtung (besonders für Portraits geeignet
• Vermeidung störender Lichtreexe auf spiegelnden Oberächen (z. B. Brillen)
Den eingestellten Blitzwinkel können Sie am hinteren Teil des Blitzgerätes ablesen. Beim geneigten
Blitzreektor erscheint keine Blitzreichweite im LC-Anzeigefeld, da der Lichtweg beim indirekten Blitzen
nicht mehr der Motiventfernung entspricht, sondern der Strecke Blitz - reektierende Fläche - Motiv.
Bitte berücksichtigen Sie, dass sich beim indirekten Blitzen die Reichweite reduziert. Im TTL-Blitzmodus
übernehmen Blitzgerät und Kamera automatisch die entsprechende Dosierung der Blitzleistung. Beim
indirekten Blitzen ist der Powerzoom inaktiv. Bitte wählen Sie die Brennweite manuell. Auch die Reichweite,
Filmempndlichkeit und Blende wird im Display nicht angezeigt. Die TTL Blitzautomatik ist trotzdem aktiv.
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Indirektes Blitzen mit Reexscheibe
Wenn Sie indirekt blitzen möchten, Ihnen aber keine geeignete Reexionsäche (weiße Decke/weiße Wand)
zur Verfügung steht, können Sie die eingebaute Reexscheibe verwenden. Ein Vorteil gegenüber “normalem”
indirekten Blitzen: Die Distanz Blitz ---> reektierende Fläche ---> Motiv ist kürzer. Über dem Blitzreektor
im Blitzkopf bendet sich die Reexscheibe über der Diuserscheibe. Ziehen Sie diese bis zum Anschlag
heraus, wenn Sie mit der Reexscheibe blitzen möchten.
Diuserscheibe
Besonders für Portraits ist eine weichere Ausleuchtung von Vorteil. Diese wird - alternativ zum indirekten
Blitzen - auch durch die im Blitzreektor integrierte Diuserscheibe erreicht. Die Diuserscheibe bendet
sich über dem Blitzreektor im Blitzkopf unter der Reexscheibe. Ziehen Sie diese bitte bis zum Anschlag
heraus, bis Sie vor den Reektor herunterklappt. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich beim Blitzen mit
Diuser die Blitzreichweite reduziert. Im TTL-Blitzmodus übernehmen Blitzgerät und Kamera automatisch die
entsprechende Dosierung der Blitzleistung.
Rotaugen-Eekt
Die auf manchen Bildern zu sehenden roten Augen werden durch Blitzlicht verursacht, welches von der
durchbluteten Netzhaut im Auge reektiert wird. Der Eekt tritt besonders auf, wenn sich der Blitz nahe der
Objektivachse bendet. Begünstigt wird der Rotaugen-Eekt noch von schwachem Umgebungslicht, da sich
dann die Pupillen weiten. Eine sichere Vermeidung stellt das indirekte Blitzen dar, aber auch bei direktem
Blitzen kommt die Bauweise des DÖRR DAF-42 der Verringerung des Rotaugen-Eekts entgegen, da sich
der Blitzreektor möglichst weit weg von der optischen Achse der Kamera bendet. Denn je größer der
Blitzeinfallwinkel ist, desto weniger tritt der Rotaugen-Eekt auf.
Blitzsynchronzeit
Digitalkameras: Sie können mit jeder Belichtungszeit blitzen. Es gibt keine Ein- schränkungen. Analoge
Kameras: Als Blitzsynchronzeit werden die Belichtungszeiten bezeichnet, mit denen Aufnahmen mit Blitz
überhaupt möglich sind. Problematisch sind dabei nur die kürzeren Belichtungszeiten. Deshalb besitzt
jede Kamera eine kürzeste Blitzsynchronzeit, die je nach Kameramodell unterschiedlich ist und aus der
Bedienungsanleitung Ihrer Kamera entnommen werden kann. Die kürzeste Blitzsynchronzeit darf auf keinen
Fall unterschritten werden, da es sonst zu fehlerhaften Belichtungen kommt. Bei der Verwendung des DÖRR
DAF-42 wird in der Betriebsart TTL automatisch die richtige Blitzsynchronzeit eingestellt.
Blitzsynchronisation auf den 2. Verschlussvorhang (nur Modell Pentax/Samsung)
Schieben Sie den Schalter für Blitzen auf den 1./2. Verschlussvorhang auf die mittlere Stellung, wenn Sie
auf dem 2. Verschlussvorhang blitzen möchten. Bei dieser Funktion wird der Blitz nicht wie üblich beim
Önen des ersten Verschlussvorhangs, sondern erst kurz vor Ablauf des 2. Verschlussvorhangs gezündet.
Auswirkungen auf das Bildergebnis hat diese Funktion aber lediglich bei bewegten Motiven, die mit
Belichtungszeiten > 1/30 s aufgenommen werden:
• Bei bewegten Objekten, die bei Langzeitbelichtungen geblitzt werden, erscheint ein vom Umgebungslicht
verursachter Bewegungs-Lichtschweif vor dem bewegten Objekt, dann erst zündet der Blitz und dann wird
die Bewegung aufgenommen. Bei der Blitzsynchronisation auf den 2. Verschlussvorhang ist es umgekehrt.
Erst wird die Bewegung aufgenommen. Kurz vor Ablauf des 2. Verschlussvorhangs zündet der Blitz.
Auf der Aufnahme erscheint nun der Bewegungs-Lichtschweif nach dem bewegten Objekt. Das Bild
vermittelt nun den Eindruck von Dynamik und Geschwindigkeit.
• Verwenden Sie die manuelle Belichtung an Ihrer Kamera und stellen Sie Verschlusszeit und Blende
manuell ein. Eine präzise Anpassung an die Aufnahmesituation ist so besser gewährleistet.

• Um Verwacklungsunschärfen zu vermeiden empehlt sich die Verwendung eines Stativs
aus dem DÖRR Programm. Schieben Sie den Schalter für Blitzen auf den 1./2. Verschlussvorhang nach
rechts, wenn Sie “normal” also auf den 1. Verschlussvorhang blitzen möchten.
Langzeitsynchronisation
Um bei schlechtem Umgebungslicht ein ausgewogenes Verhältnis von Motiv- und Hintergrundhelligkeit zu
bekommen, empehlt sich die Verwendung einer längeren Belichtungszeit. Dadurch wird das Hauptmotiv
im Vordergrund durch den Blitz beleuchtet, während der Hintergrund (der beim “normalen Blitzen” in der
Dunkelheit versinken würde) durch eine längere Belichtungszeit der Motivhelligkeit angepasst wird. Damit
können Sie tolle Eekte erzielen. Besonders gut wirken z. B. Portraits vor der abendlichen Kulisse eines
Rummelplatzes, Weihnachtsmarktes oder einer neonbeleuchteten Einkaufspassage.
Um eine längere Belichtungszeit Ihrer Wahl einstellen zu können, müssen Sie Ihre Kamera auf
Blendenautomatik oder manuelle Belichtungssteuerung stellen. Bei einigen Kameramodellen lässt sich die
Langzeitsynchronisation auch mit Programm- und Zeitautomatik durchführen. Um den Hintergrund nicht zu
verwackeln, empehlt sich die Verwendung eines Stativs aus dem DÖRR Programm.
Aufhellblitz bei Tageslicht
An sonnigen Tagen reicht die Helligkeit zwar für eine richtige Belichtung
ohne Blitzlicht aus, jedoch entstehen je nach Stand der Sonne mehr oder
weniger hässliche Schatten in Gesichtern oder anderen Motiven. Auch
Gegenlichtaufnahmen haben oft ein unterbelichtetes Hauptmotiv zur Folge.
Deshalb ist das Fotograeren mit Blitz auch bei ausreichendem Tageslicht
empfehlenswert. Die oben genannten Probleme werden damit beseitigt und
Ihre Bilder wirken farbkräftiger, kontrastreicher und brillanter.
Stromquelle
Dieses Blitzgerät arbeitet mit 4x 1.5V Mignon-Batterien (Typ AA) Alkaline. Alternativ zu Alkaline-Batterien
können auch NiMH-Akkus vom gleichen Typ verwendet werden. Vermeiden Sie dagegen die Verwendung
von Zink-Kohle-Batterien. Sie sind für Blitzgeräte nicht geeignet. Tipp: Verwenden Sie statt Batterien
wiederauadbare NiMH Akkus. Diese sind wesentlich wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als Batterien.
Batteriehinweise
• Bevor Sie die Batterien in das Gerät einlegen, achten Sie auf Sauberkeit der Kontakte sowohl im Blitzgerät
als auch bei den Batterien.
• Verwenden Sie immer vier Batterien mit gleicher Kapazität des gleichen Herstellers und gleichen Typs (AA).
• Mischen Sie nie Batterien mit NiMH-Akkus.
• Wenn Sie das Blitzgerät über einen längeren Zeitraum nicht benutzen, so entnehmen Sie bitte die Batterien.
• Batterien entwickeln Ihre volle Leistung erst bei Temperaturen um ca. 20°C. Um die volle Leistung auch bei
kalten Wetterverhältnissen zu nutzen, sollten Sie das Blitzgerät vor Kälte geschützt aufbewahren
(z. B. am Körper).
• Batterien nicht ins oene Feuer werfen (sonst entsteht Explosionsgefahr) und nur Batterien auaden, die
dafür vorgesehen sind (NiMH-Akkus)!
• Verbrauchte Batterien bitte nicht in den Hausmüll werfen sondern im Fotofachhandel bzw. bei
entsprechenden Annahmestellen abgeben, um eine umweltgerechte Entsorgung zu gewährleisten.
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Einlegen der Batterien
• Önen Sie den Batteriefachdeckel, indem Sie ihn in Pfeilrichtung nach vorne schieben und aufklappen.
Der Hauptschalter sollte auf OFF/Aus stehen.
• Legen Sie nun vier Mignon-Batterien bzw. NiMH-Akkus in das Batteriefach ein. Die richtige Polung
entnehmen Sie den Symbolen im Batteriefach.
• Schließen Sie den Batteriefachdeckel, indem Sie ihn zuklappen und gegen die Pfeilrichtung zuschieben.
• Schieben Sie den Hauptschalter auf ON/Ein. Bei richtig eingelegten Batterien erscheinen Anzeigen im
LC-Display und die Blitzbereitschaftsanzeige leuchtet nach einigen Sekunden auf. Sie können jetzt einen
Testblitz auslösen. Drücken Sie dazu auf die Taste READY/TEST.
Blitzabschalt-Automatik
Um die Batterien zu schonen, ist der DÖRR DAF-42 mit einer Blitzabschalt-Automatik ausgestattet. Sie
wird nach ca. drei Minuten aktiviert, wenn das Gerät nicht benutzt wird. Das Blitzgerät muss dazu auf
einer Kamera mit TTL Blitzautomatik aufgesteckt sein. Im Display erscheint OFF. Soll das Blitzgerät wieder
verwendet werden, so schieben Sie den Hauptschalter des Blitzgerätes auf OFF/Aus und dann wieder
auf ON/Ein oder drücken Sie den Auslöser der Kamera leicht herunter. Das Blitzgerät ist damit wieder in
Bereitschaft. Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht verwenden, so schalten Sie den Hauptschalter auf OFF/
Aus.
AF-Hilsslicht
Der DÖRR DAF-42 ist mit einem AF-Rotlichtmessstrahl ausgestattet. AF-Spiegel-reexkameras benötigen für
die richtige Entfernungseinstellung einen bestimmten Mindestkontrast. Bei schlechten Lichtverhältnissen
kann es sein, dass der vorhandene Motivkontrast nicht mehr für die automatische Scharfeinstellung
ausreicht. In diesem Fall sendet nun Ihr Blitzgerät bei leichtem Druck auf den Kameraauslöser ein
Kontrastmuster aus. Der Autofocus Ihrer Kamera kann mit Hilfe dieses AF-Rotlichtmessstrahls nun wieder
Strukturen erkennen und die Entfernung selbst in dunkelsten Räumen schnell und exakt einstellen. Die
Reichweite des AF-Rotlichtmessstrahls beträgt ca. 1 bis 8 m. Hinweis: Je nach Kameramodell kann es sein,
dass das in die Kamera eingebaute AF-Hilfslicht erste Priorität besitzt. In diesem Fall wird das AF Hilfslicht
des Blitzgerätes nicht aktiviert.
LC-Anzeigefeld
Auf dem LC-Anzeigefeld können Sie folgende Informationen ablesen:
• automatische oder manuelle Reektoreinstellung (24/28/35/50/70 oder 85 mm)
• eingestellte Objektivblende
• Belichtungs-Kontrollanzeige (OK-Anzeige)
• Blitzreichweite in m und ft
• Anzeige TTL
• manuelle Leistungsanzeige M (volle Leistung, 1/2, 1/4, 1/8 und 1/16)
• Anzeige der eingestellten Filmempndlichkeit ISO/ASA
• Akustisches Signal ein
Damit die Informationen auf dem LC-Display auch bei schlechtem Umgebungslicht ablesbar sind, können Sie
mit einem Druck auf die Taste LIGHT eine Beleuchtung des LC-Anzeigefeldes einschalten. Die Beleuchtung
schaltet sich automatisch nach ca. 5 Sekunden wieder aus.

Slave-Funktion (Folgeblitzauslöser-Funktion)
Sie können den DÖRR DAF-42 durch einen Quellblitz (z. B. das eingebaute Kamerablitzgerät) kabellos fern
auslösen. Schieben Sie dazu den Slave-Schalter auf S. Nun ist die Slave-Photozelle aktiviert. Platzieren Sie
den Blitz an der gwünschten Position. Die lichtempndliche Photozelle fängt nun reektiertes Licht vom
eingebauten Kamerablitzlicht oder von einem anderen Blitzgerät auf und löst dazu synchron den DAF-42
aus. Die Reichweite beträgt über 10 m. Im Slave-Modus wird die TTL-Blitzautomatik deaktiviert. Es wird
automatisch die volle Leistung im manuellen Blitzmodus eingestellt. Mit der MODE-Taste können Sie die
Leistung bis auf 1/16 der vollen Leistung reduzieren.
Technische Daten
Übersicht Leitzahl/Brennweite
Leistung/Zoom Voll 1/1 1/2 1/4 1/8 1/16
85 mm 42 29 22 15 11
70 mm 40 27 21 14 10,5
50 mm 38 26 19 13 10
35 mm 32 23 17 12 9
28 mm 28 20 15 11 8
24 mm 25 18 14 10 7
Blitzsteuerung: TTL-Blitzautomatik und manuell
Leitzahl: 24 bis 42 / ISO 100 und 85 mm Brennweite
Zoomreektor: automatische Zoomreektor-Einstellung in den Stufen 24, 28, 45, 50, 70 und 85
mm sowie motorische Verstellung per Knopfdruck möglich
Neigewinkel: 0-90° in den Stufen 0°, 45°, 60°, 75° und 90°
Schwenkwinkel: 270° (180° nach links und 90° nach rechts)
Blitzbereitschaftsanzeige: rote LED auf Geräterückseite
AF- Messstrahl: Reichweite ca. 1-8 m
Blitz- Leuchtdauer: ca. 1/1.000s - 1/20.000 s
Blitzfolgezeit: ca. 0,3-9 s mit frischen Alkaline-Batterien
ca. 0,3-8 s mit aufgeladenen NC-Akkus
Blitzanzahl ca. 150-2.000 mit frischen Alkaline-Batterien
ca. 130-1.900 mit aufgeladenen NC-Akkus
Farbtemperatur: ca. 5000 K
Handauslöser: durch Druck auf die TEST Taste an Geräterückseite
Slave Adapter: eingebauter Folgeblitzauslöser, Reichweite über 10m
Diuserscheibe: eingebaut
Reexscheibe: eingebaut
Stromversorgung: 4x 1,5V AA-Mignon-Batterien (Alkaline) oder NiNH-Akkus vom gleichen Typ
Gewicht: 280g (ohne Batterien)
Abmessungen: 172 x 72 x 57 mm
Änderungen in der Beschreibung und in den technischen Daten bleiben vorbehalten.
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Tabla de contenidos
Idiomas:
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