
Bischoff & Bischoff GmbH | 01.06.2019
DE
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BX 11 | Aktivrollstuhl Aktivrollstuhl | BX 11
2. Wichtige Sicherheitshinweise
2.1. Allgemeine Sicherheitshinweise
• Um Stürze und gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten Sie den
Umgang mit Ihrem neuen Rollstuhl erst auf ebenem, überschauba-
rem Gelände üben. Eine Begleitperson ist in diesem Fall empfohlen.
• Vor Anwendung des Rollstuhls kontrollieren Sie bitte, ob alle ange-
bauten Teile ordentlich befestigt sind.
• Den Rollstuhl niemals an nicht fest montierten Teilen (den Armleh-
nen oder den Beinstützen) anheben.
• Dafür sorgen, dass die Steckachsen richtig in den Achsaufnahmen
sitzen, sonst besteht Verletzungsgefahr.
• Bitte beachten Sie, dass sich bei der Gleichgewichtverlagerung durch
Körperbewegungen oder Beladung des Rollstuhls das Kipprisiko zur
Seite und nach Hinten vergrößern kann.
• Der Rollstuhl darf nicht zum Transport mehrerer Personen oder von
Lasten missbraucht werden. Beachten Sie die Zweckbestimmung.
• Bei Einstellungen und Verstellungen am Rollstuhl beachten Sie die
Klemmgefahr von Körperteilen Es dürfen sich keine Kleidungsstücke
oder Körperteile zwischen beweglichen Teilen verfangen.
• Beim Überwinden von Hindernissen (Stufen etc.) ist eine Begleitper-
son hinzuzuziehen. Verwenden Sie die Ankipphilfe (siehe Rollstuhl-
überblick), um den Rollstuhl entsprechend anzukippen.
• Treppen und größere Hindernisse dürfen nur mit Hilfe von min-
destens zwei Begleitpersonen überwunden werden. Verwenden Sie
hierfür die Hebepunkte 1 und 2 (siehe 5.3.). Sind Einrichtungen wie
Auffahrrampen, Aufzüge oder Treppensteighilfen vorhanden, sind
diese zu benutzen.
• Bei Fahrten auf einem/einer Gefälle/Steigung muss beachtet
werden, dass abhängig von der eingestellten Achsposition schon ab
wenigen Grad Kippgefahr besteht. Die Verwendung eines Kippschut-
zes ist empfehlenswert.
• Die Sitzmaterialien sind beständig gegen Entflammbarkeit gemäß
EN 1021-1, EN 1021-2. Dennoch sollten Sie beim Rauchen die
nötige Vorsicht walten lassen und die Zigarette nicht auf dem
Rollstuhl ablegen.
• Vermeiden Sie ein ungebremstes Fahren gegen ein Hindernis (z. B.
Stufe, Bordsteinkante) oder ein „Herunterspringen“ von Absätzen.
• Vermeiden Sie Fahrten auf unebenem, losem Untergrund.
• Beim Ein- oder Aussteigen in bzw. aus dem Rollstuhl sind beide
Feststellbremsen anzuziehen.
• Im Straßenverkehr ist die Straßenverkehrsordnung zu beachten.
• Die passive Beleuchtung (Reflektoren) Ihres Rollstuhls muss für die
anderen Verkehrsteilnehmer stets sichtbar sein.
• Die Feststellbremse darf nicht zum Abbremsen der Fahrt benutzt
werden.
• Beim Abbremsen aus schneller Fahrt oder auf langen
Gefällstrecken, unter Verwendung der Greifreifen, erhitzen sich
Finger und Handflächen. Achtung, Verbrennungsgefahr!
• Wir empfehlen, für Fahrten im Außenbereich Lederhandschuhe zu
verwenden. Diese erhöhen die Griffigkeit und schützen gleichzeitig
Ihre Finger und Handflächen vor Schmutz und Verletzungen.
• Beachten Sie, dass sich Polsterteile, die direkter Sonneneinstrahlung
ausgesetzt sind, aufheizen und bei Berührung Hautverletzungen
verursachen können. Decken Sie daher diese Teile ab oder schützen
Sie den Rollstuhl vor Sonneneinstrahlung.
• Beachten Sie ebenfalls, dass sich Rahmen und Polsterteile im
Winter stark abkühlen können. Stellen Sie den Rollstuhl bei kaltem
Wetter nach Möglichkeit nicht draußen ab.
• Beim Transfer zwischen Rollstuhl und Bett bitte stets
beachten:
• beide Feststellbremsen anziehen
• Seitenteil der Ein-/ Ausstiegsseite nach hinten abschwenken.
• die Fußplatten (beim Ein-/Aussteigen) hoch- oder wegschwenken.