4rain FLAT Series Manual

FLAT
DE
Einbau-/ Montage-/ und Wartungsanleitung für FLAT
Regenwasser-Flachtank
>> Seite 1-10
EN
Installation, Assembly and Maintenance Instructions for
FLAT flat rainwater tank
>> Page 11-20
FR
Notice d´installation et d’entretien de la cuve extra-plate
FLAT
>> Page 21-30
ES
Manual de instalación, montaje y mantenimiento para
depósitos de poca profundidad FLAT de agua de lluvia
>> Página 31-40

Eine Handelsmarke der Otto Graf GmbH
Carl-Zeiss-Str. 2-6
D-79331 Teningen
Tel.: +49 (0)7641/5 89 0
Fax: +49 (0)7641/5 89 50
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Einbau-/ Montage-/ und Wartungsanleitung für
FLAT Regenwasser-Flachtank
1.500 L
3.000 L
4.500 L
6.000 L
7.500 L
9.000 L
Best.-Nr. 295120
Best.-Nr. 295121
Best.-Nr. 295122
Best.-Nr. 295123
Best.-Nr. 295124
Best.-Nr. 295125
Die in dieser Anleitung beschriebenen
Punkte sind unbedingt zu beachten. Bei
Nichtbeachtung erlischt jeglicher Garan-
tieanspruch. Für alle über 4rain bezoge-
ne Zusatzartikel erhalten Sie separate in
der Transportverpackung beiliegende
Einbauanleitungen.
Fehlende Anleitungen sind umgehend
bei uns anzufordern.
Eine Überprüfung der Behälter auf even-
tuelle Beschädigungen und Dichtheit hat
unbedingt vor dem Versetzen und Ver-
füllen in die Baugrube zu erfolgen.
Fehlende Anleitungen können Sie unter
www.4rain.eu downloaden oder bei
GRAF anfordern.
Inhaltsübersicht
1. ALLGEMEINE HINWEISE 2
1.1 Sicherheit 2
1.2 Kennzeichnungspflicht 2
2. EINBAUBEDINGUNGEN 3
3. TECHNISCHE DATEN 4
4. AUFBAU TANK 5
4.1 Tank-Komponenten 5
4.2 Interne Stützrohre 5
5. EINBAU UND MONTAGE 6
5.1 Baugrund 6
5.2 Baugrube 6
5.3 Einsetzen und Verfüllen 8
5.4 Anschlüsse legen 9
6. MONTAGE SCHACHTVERLÄNGERUNG
UND DECKEL 9
7. INSPEKTION UND WARTUNG 10

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1. Allgemeine Hinweise
1.1 Sicherheit
Bei sämtlichen Arbeiten sind die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften nach BGV C22 zu beachten.
Des Weiteren sind bei Einbau, Montage, Wartung, Reparatur usw. die in Frage kommenden Vorschriften
und Normen zu berücksichtigen. Hinweise hierzu finden Sie in den dazugehörigen Abschnitten dieser
Anleitung.
Bei sämtlichen Arbeiten an der Anlage bzw. Anlagenteilen ist immer die Gesamtanlage außer Betrieb zu
setzen und gegen unbefugtes Wiedereinschalten zu sichern.
Der Behälterdeckel ist stets, außer bei Arbeiten im Behälter, verschlossen zu halten, ansonsten besteht
höchste Unfallgefahr.
4rain bietet ein umfangreiches Sortiment an Zubehörteilen, die alle aufeinander abgestimmt sind und zu
kompletten Systemen ausgebaut werden können. Die Verwendung anderer Zubehörteile kann dazu füh-
ren, dass die Funktionsfähigkeit der Anlage beeinträchtigt und die Haftung für daraus entstandene Schä-
den aufgehoben wird.
1.2 Kennzeichnungspflicht
Alle Leitungen und Entnahmestellen von Brauchwasser sind mit den Worten „Kein Trinkwasser“ schrift-
lich oder bildlich zu kennzeichnen (DIN 1988 Teil 2, Abs. 3.3.2.), um auch nach Jahren eine irrtümliche
Verbindung mit dem Trinkwassernetz zu vermeiden. Auch bei korrekter Kennzeichnung kann es noch zu
Verwechslungen kommen, z.B. durch Kinder. Deshalb müssen alle Brauchwasser-Zapfstellen mit Venti-
len mit Kindersicherung installiert werden.

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2. Einbaubedingungen
Überdeckungshöhen mit Schachtverlängerung im
Grünbereich.
Die maximale Erdüberdeckung ab Tankschulter „A“,
ergibt sich aus der maximalen Länge der originalen
Schachtverlängerung max. 780 mm.
Diese darf nicht verlängert werden, kann aber bei
Bedarf auf min. 400 mm gekürzt werden.
Die maximale Erdüberdeckung über der Tankabde-
ckung „B“, beträgt max. 200 mm.
Die Tanks dürfen nicht unter Verkehrsflächen einge-
baut werden.
Die Tanks dürfen nicht im Grund-/ Schichtenwasser
eingebaut werden. Ist zu erwarten, dass Grund-
/Schichtenwasser auch nur gelegentlich auftritt, ist
dieses durch eine Drainage abzuleiten.
Da das Auftreten von Grund-/Schichtenwasser im
Vorhinein nur schwer ausgeschlossen werden kann,
empfehlen wir generell die Verlegung einer Draina-
geleitung (siehe 5.2.2).
400-780
„B“
„A“
max. 200

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3. Technische Daten
L
Hges
L
B
H
780
580
625
905
B
400
105
660
13201320
Tank
1.500 L
3.000 L*
4.500 L*
6.000 L*
7.500 L*
9.000 L*
Art.-Nr.
295120
295121
295122
295123
295124
295125
Gewicht
ca. 80 kg
ca. 160 kg
ca. 240 kg
ca. 320 kg
ca. 400 kg
ca. 480 kg
L
1320 mm
2640 mm
3960 mm
5280 mm
6600 mm
7920 mm
B
2100 mm
2100 mm
2100 mm
2100 mm
2100 mm
2100 mm
H
750 mm
750 mm
750 mm
750 mm
750 mm
750 mm
Hges
(Höhe gesamt)
1150-1530 mm
1150-1530 mm
1150-1530 mm
1150-1530 mm
1150-1530 mm
1150-1530 mm
*inkl. Verbindungsset(s)

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4. Aufbau Tank
4.1 Tank-Komponenten
Abdeckung
Schachtverlängerung
Dichtung
FLAT Flachtank
Verbindungsset DN 50
4.2 Interne Stützrohre
Schnittdarstellung Stützrohre
Übersicht / Positionen Stützrohre
Bitte vor dem Einbau des Tanks auf korrekten Sitz der Stützrohre achten!

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5. Einbau und Montage
Erdreich
Umhüllung (Rundkornkies max. Körnung 8/16)
Abdeckung
FLAT Flachtank
Schachtverlängerung
Verdichteter Unterbau
Deckschicht
β DIN 4124 ab 1250 mm Baugrubentiefe
5.1 Baugrund
Vor der Installation müssen folgende Punkte unbedingt abgeklärt werden:
Die bautechnische Eignung des Bodens nach DIN 18196
Maximal auftretende Grundwasserstände bzw. Sickerfähigkeit des Untergrundes
Zur Bestimmung der bodenphysikalischen Gegebenheiten sollte ein Bodengutachten beim örtlichen Bau-
amt angefordert werden.
5.2 Baugrube
Damit ausreichend Arbeitsraum vorhanden ist, muss die Grundfläche der Baugrube die Behältermaße auf
jeder Seite um > 100 mm überragen, der Abstand zu festen Bauwerken muss mindestens 1000 mm be-
tragen.
Ab einer Grubentiefe von > 1250 mm ist eine Böschung nach DIN 4124 anzulegen. Der Baugrund muss
waagerecht und eben sein und eine ausreichende Tragfähigkeit gewährleisten.
Die Tiefe der Grube muss so bemessen sein, dass die max. Erdüberdeckung (780 mm über Tankschul-
ter) nicht überschritten wird. Für die ganzjährige Nutzung der Anlage ist eine Installation des Behälters
und der wasserführenden Anlagenteile im frostfreien Bereich notwendig. In der Regel liegt die frostfreie
Tiefe bei ca. 600 mm, genaue Angaben hierzu erhalten Sie bei der zuständigen Behörde.
Als Unterbau wird eine Schicht verdichteter Rundkornkies (max. Körnung 8/16 mm, Dicke 100 – 150
mm) aufgetragen.
β
β

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5. Einbau und Montage
5.2.1 Hanglage, Böschung etc.
Beim Einbau des Behälters in unmittelbarer Nähe
(< 5 m) eines Hanges, Erdhügels oder einer Bö-
schung (größer 2 % Gefälle) muss eine statisch
berechnete Stützmauer zur Aufnahme des
Erddrucks errichtet werden. Die Mauer muss die
Behältermaße um mind. 500 mm in alle Richtungen
überragen und einen Mindestabstand von 1000 mm
zum Behälter haben.
5.2.2 Grundwasser und bindige (wasserundurchlässige) Böden (z. B. Lehmboden)
Die Tanks dürfen nicht im Grund-/Schichtenwasser
eingebaut werden. Ist zu erwarten, dass Grund-
/Schichtenwasser auch nur gelegentlich auftritt, ist
dieses durch eine Drainage abzuleiten.
Ggf. muss die Drainageleitung in einem senkrecht
eingebauten DN 300 Rohr enden, in dem eine
Tauchdruckpumpe eingelassen ist, die das über-
schüssige Wasser abpumpt. Die Pumpe ist regel-
mäßig zu überprüfen.
5.2.3 Installation neben befahrenen Flächen
Werden die Erdtanks neben Verkehrsflächen instal-
liert, entspricht der Mindestabstand zu diesen Flä-
chen mindestens der Grubentiefe (H).
5.2.4 Verbindung mehrerer Behälter
Mehrere Behälter werden mittels Verbindungsset
und HT-Rohren DN 50 miteinander verbunden. Das
Verbindungsset besteht aus 4 Spezialdichtungen
DN 50 und 4 Stück HT-Rohren DN 50, sowie Gleit-
mittel.
Die einzelnen Behälter werden oben und unten an
den vorgesehenen Bohrflächen (siehe Abb.) mitei-
nander verbunden. Die Öffnungen für die Verbin-
dungen sind mit einem Kronenbohrer Ø 58 mm zu
erstellen. In die Öffnungen werden die Spezialdich-
tungen DN 50 eingesetzt. Damit die Rohre einfacher
in die Dichtungen eingeführt werden können, sollte
die Dichtung sowie das Rohrende mit Gleitmittel
eingeschmiert werden.
Bohrflächen

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5. Einbau und Montage
Die Behälter können in der Baugrube mit der Längs-/
oder Querseite zusammen verbunden werden.
Die dafür jeweils vorgesehenen Abstände sind ent-
sprechend einzuhalten (L: min. 100 mm, Q: min. 0
mm). Die einzelnen Zwischenräume sind, mittels
Handstampfer, gut zu verdichten.
Die Verbindungsrohre dürfen nicht gekürzt werden
und müssen mindestens 100 mm in die Behälter
hineinragen.
5.3 Einsetzen und Verfüllen
Die Behälter sind stoßfrei mit geeignetem Gerät in
die vorbereitete Baugrube einzubringen.
Um Verformungen zu vermeiden werden die Behäl-
ter vor dem Verfüllen der Baugrube zu 1/3 mit Was-
ser gefüllt (jetzt auf Dichtheit prüfen), danach wird
die Umhüllung (Rundkornkies max. Körnung 8/16
mm) lagenweise in max. 300 mm Schritten bis zur
Behälteroberkante angefüllt und verdichtet.
Die einzelnen Lagen sowie der Bereich der Verbin-
dungsstellen müssen gut verdichtet werden (Hand-
stampfer). Beim Verdichten ist eine Beschädigung
des Behälters zu vermeiden. Es dürfen auf keinen
Fall mechanische Verdichtungsmaschinen einge-
setzt werden. Die Umhüllung muss mind. 100 mm
breit sein. Besonders im unteren Bereich zwischen
den Tanks ist auf eine ausreichende Verdichtung zu
achten.
„Q“
„L“
min. 100
min. 0
100
1. 1/3
2. 3/3
Este manual sirve para los siguientes modelos
6
Tabla de contenidos
Idiomas:

















